Batman in Bunt (mit Musik in schwarzweiß)

Dick Tracy (1990)

© Felix Herzog

Nach 13 Folgen nabelschauender Selbstbetrachtung heißt es jetzt wieder:

Willkommen im Sumpf… im Sumpf des Verbrechens!

Wir versumpfen in dieser Folge endlich wieder genüsslich in knallbunter Popkultur – und knallbunter hätte es auch kaum werden können, denn wir betrachten den Film “Dick Tracy” von 1990.
In wichtigen (und unwichtigen) Rollen Warren Beatty (der auch Regisseur und Produzent war), Al Pacino, Madonna, Dustin Hoffman – und Colm Meany.

Film noir in Farbe (und bunt!)

Dick Tracy, seines Zeichens Comic-Gesetzeshüter, jagt seit den 1930ern Verbrecher in den Straßen von (Comic-)Chicago. Zuerst in einem von Chester Gould erdachten und gezeichneten Comic-Strip, erschienen in einer Chicagoer Zeitung, bald schon landesweit in den USA als beliebte Comic-Reihe (die bis heute fortgesetzt wird), später als Kino-Serial, Zeichentrick-Serie, Fernseh-Film und 1990 als farbenfrohe Blockbuster-Comic-Verfilmung.

Die Bekanntheit, die Dick Tracy in den USA genießt, konnte in Deutschland damals kaum erwartet werden, und nicht zuletzt deshalb hat wohl auch einer von drei Sümpflingen diesen Film heute zum ersten mal gesehen.

Hanky Panky! (Video-Clip zum Film, von Madonna)

Links:

Bambi, Locke & Fleisch-Toupet!

Weihnachten in Gotham City

(C) Felix Herzog

Das lange Warten hat ein Ende: nach 24 zermürbenden Outtake-Advents-Türchen ist heute endlich Weihnachten! Puh. Es kann gefeiert werden.

Und wo, haben wir uns gedacht, könnte man Weihnachten besinnlicher feiern als in Gotham City?

Außer ‘überall’: eigentlich nirgendwo sonst. Eben.

Also haben wir uns konsequenterweise einen reichlich weihnachtlichen Anti-Weihnachtsfilm (mit Tieren!) angeschaut und unterhalten uns bei festlicher Regal-Beleuchtung und mehr-oder-weniger festlichen Getränken über die weihnachtlichen, anti-weihnachtlichen und (anti-) sonstigen Abgründe von:

Tim Burton’s “Batmans Rückkehr”

Links:
Wir erheben unsere Gläser (und verschwommenen Tassen) auf das Fest der Liebe! Prost.
Die Karikatur einer Karikatur einer (boshaften) Karikatur
Der Pinguin: ein antisemitisches Zerrbild wider Willen?
(Zeichnung: © Felix Herzog)

Die dicken Dinger aus dem Sumpf

Swamp Thing – Happy Halloween!

© Felix Herzog

Von allen Monstern der Popkultur kann für uns eigentlich nur eins in Frage kommen, mit dem wir Halloween feiern: der fröhliche, grüne Koloss von nebenan – nein, nicht der Hulk, sondern das Ding aus dem Sumpf

Swamp Thing!

© Felix Herzog

Seit den Siebzigern macht das grüne Sumpf-Monster die Sümpfe der DC- Comics unsicher… oder sicher? Hm, kommt drauf an, für wen….

Wir haben uns jedenfalls mit den moosbewachsenen Antihelden eine Weile beschäftigt und uns dazu hauptsächlich zwei filmische Sumpfmeisterwerke ausgesucht, auf die wir uns in dieser Folge konzentrieren – neben einem Ausflug in den Comic-Bereich (vor allem die Comics der Serie, die in den Achtzigern von Allan Moore geschrieben wurden…)

“Swamp Thing / Das Ding aus dem Sumpf” von Wes Craven (1982)

…und:

“Return of the Swamp Thing / Das GRÜNE Ding aus dem Sumpf” von Jim Wyrnowski (1989)

Stimmt Euch mit uns auf Halloween ein und hört zu, wie wir fachmännisch, vorbereitet und strukturiert (hüstel, hüstel) über Horrorfilme, Duschszenen, körpereigene Drogen aus dem eigenen Bauchnabel, Pfanzen mit Identitätskrisen, schreckliche Kinder, nackte Brüste, Verwandte von Donald Trump und Filme aus, über und/oder mit dem Sumpf reden.

Links:

Hau mich um!

© Felix Herzog

Zurück zu den Wurzeln… das heißt zumindest bei uns im Sumpf: zurück zu Robert Altman!
In unserer Nullnummer haben wir über M*A*S*H, den Film von 1970 geredet, heute sprechen wir über ein weiteres filmisches Mach- (oder Meister?)-Werk des Großmeisters des altmännischen Kubismusfilms und Weltmeisters im Durcheinanderredenlassen:

Popeye (der Seemann mit dem harten Schlag) von 1980

Obwohl der Film mit Robin Williams und Shelly Duvall in den Hauptrollen durchaus eine große Fangemeinde hat, gilt er dennoch als einer der Schlechtesten aus dem Gesamtwerk von Robert Altman, wenn nicht gar als einer der schlechtesten Filme überhaupt.

Ungeachtet dessen (oder wenigstens teilweise in Unkenntnis davon!) haben wir uns den Film angeschaut, nicht nur aus reiner Popeye-Begeisterung (die wohl ohnehin nur in Dritteln unter unseren Podcastern vorhanden ist – und da zumindest historisch betrachtet auch eher begründet in einer eklatanten Popeye-Unkenntnis aus der Kindheit!), sondern vor allem, um herauszufinden, was es eigentlich ist, das diesen Film so außergewöhnlich… oder so außergewöhnlich schlecht macht. Denn eines kann man Robert Altman nicht nachsagen: dass seine Filme gewöhnlich und durchschnittlich sind.
Und das gilt nicht nur für M*A*S*H, sondern auch für Popeye.

Links:
Thure, Felo, Markus (mit Katze)