Arriba los Manos!

Der schlechteste Film aller Zeiten: “MANOS – The Hands of Fate”

© Felix Herzog

Schlechte Filme gibt es viele, schlechteste Filme aller Zeiten jedoch nur einen – zumindest kann nur jeweils einer die vielen Listen anführen.

Und ein Film, der regelmäßig unter den Spitzenreitern (wenn nicht gar mindestens genau so oft an oberster Spitze) landet, wenn nach dem schlechtesten von allen gesucht wird, ist das 1966er Machwerk von Harold P. Warren:

“MANOS – The Hands of Fate”

Ein Film, der nahezu jegliches Können irgendwelcher Art vermisst, sei es aus technischer, handwerklicher oder künstlerischer Sicht, ein Film, der lediglich aufgrund einer Wette produziert wurde, ein Film, der so schlecht war, dass die Crew sich während der Premiere aus dem Kino-Saal gestohlen hat, ein Film, der das Prädikat “Horror-Film” eigentlich nur im übertragenen Sinn verdient – auch wenn die Story zumindest die eines klassischen Horror-Films zu sein scheint:

Ein Ehepaar, komplett mit Tochter und Pudel, verfährt sich auf der Suche nach ihrem Urlaubs-Domizil in der Wüste von Texas, landet in einem mysteriösem Haus im Nirgendwo, wo sie sich den Nachstellungen eines noch mysteriöserem Haus-Wächters erwehren müssen und in die Fänge eines satanischen Kultes geraten.

An und für sich ein handfester Stoff für einen ganz herkömmlichen Horror-Streifen. Jedoch hat Harold P. Warren, seines Zeichens Handelsvertreter für Düngemittel und Laien-Darsteller aus El Paso, in Personal-Union als Produzent, Regisseur, Drehbuch-Autor, Hauptdarsteller, Synchronsprecher und was sonst noch so alles anfiel, aus diesem Stoff einen Film geschaffen, der so unglaublich schlecht war, dass er (zu Recht) lange verschollen war, bis er irgendwann wieder entdeckt und (ebenfalls zu Recht?) zum Kultstreifen avancierte.

Trailer “MANOS – The Hands of Fate”

Links:

Es plauderten: Felo und Lars.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert