Korea, 1950 – vor hundert Jahren

(C) Thure Röttger

“KOREA, 1950
a hundred years ago”

Mit diesen Worten startete am 17. September 1972 die Serie M*A*S*H im amerikanschen Fernsehen.

Wir versuchen, Sinn & tiefere Bedeutung dieser Worte zu ergründen…

Podcaster im Zustand der Einfrierung: konserviert für die Nachwelt in hundert Jahren!

Was passiert in hundert Jahren? Und von wann aus gerechnet? Tatsächlich 1950? Oder doch lieber 1972? Oder was war vor hundert Jahren (wenn man die Logik eines linearen Zeitablaufes nicht richtig versteht)? Ist M*A*S*H ein historisches Dokument? Ein Märchen? Eine Parabel? Science Fiction? Oder doch nur die Wahn- und Zwangsvorstellung eines Insassen einer Nervenheil- und Pflegeanstalt?
Und wie passt Gert Fröbe (alias Otto Normalverbraucher) in unsere Überlegungen?

Am Ende kam dann ein launiger Laberpodcast dabei heraus, mit vielen geplanten und ungeplanten Abschweifungen – denn Abschweifen ist eine unserer zahlreichen Kernkompetenzen (aber eigentlich können wir alles, außer gut in der Schule gewesen zu sein… aber ich schweife ab) – und einigen Einsichten in die Serie, unsere eigene (fiktive) Zukunft und Vergangenheit.

Links:
Am Tag nach der Aufnahme wurden TATSÄCHLICH Fungili zubereitet!
Berliner Ballade

(…wie nach den im Podcast beschriebenen Bildern aus dem Jahr 2048 der Rückblick ins Jahr 1948 beginnt:)


Ein paar Beispiele, was im Jahr 2050 noch so alles los ist:

Roger Corman’s Death Race 2050


Matrubhoomi: A Nation Without Women


Love Story 2050


KONG, König der Affen


Kapitel:
  • 0:00:00 Vorgeplänkel, Intro, Begrüßung & Abschweifung
  • 0:05:47 Thema der Folge “Korea, 1950 – a hundred years ago”
  • 0:23:08 Tobis Quarantäne-Tagebuch (Teil 3)
  • 0:55:52 Abschweifung: Essen & Trinken
  • 1:01:56 Zurück zum Thema der Folge!
  • 1:16:39 (geplante) Abschweifung: Berliner Ballade
  • 1:31:47 Zurück zum Thema der Folge!
  • 1:44:21 Abschweifung: schlechte Schulnoten
  • 1:51:03 Noch mal zurück zum Thema der Folge!
  • 2:08:06 Abschied, Abschweifung, noch mal Abschied
  • 2:16:49 Outro

Mord im Korea-Express

(Eine an den Schnurrbarthaaren herangezogene Nebensümpflichkeit)

(C) Felix Herzog

Aus Gründen schwenken wir in dieser Nebensümpflichkeit wieder einmal etwas ab von unserem eigentlichen Kurs: wir bewegen von Korea weg über den Orient, Bagdad, Istanbul, in Richtung England und bleiben irgendwo im Balkan stecken. Genauer gesagt, wir parken unseren Podcast in einer Schneeverwehung ein und reden heute über Agatha Christie, Hercule Poirot und den Mord im Orient-Express.

Poirot-Darsteller (unvollständige Liste):

Links:

Kapitelmarken:

  • 0:00:00 Vorwort & Intro
  • 00:02:30 Intro, Begrüßung & Thema
  • 00:14:26 Agatha Christie
  • 00:40:42 Hercule Poirot
  • 00:46:17 Mord im Orientexpress
  • 00:59:27 Inhaltszusammenfassung der Handlung
  • 01:10:31 Ende der Inhaltsangabe
  • 02:11:04 Feedback
  • 02:17:34 (eine 3 Jahre alte Filmkritik)
  • 02:24:15 Outro

Blinz! Boom! Batsch!… Stille!

(C) Felix Herzog

(Eine Nebensümpflichkeit)

“Auf in den Heldentod!” von Shigeru Mizuki (Reprodukt)

Nicht nur Richard Hooker hat mit seinem Roman “MASH: a novel about three army doctors” seine Kriegs-Erlebnisse und -Traumata literarisch aufgearbeitet, das haben seit jeher auch andere Veteranen verschiedener Kriege. Unter ihnen der japanische Comic-Zeichner und -Autor Shigeru Mizuki, dessen 1973 gezeichneter Manga “Auf in den Heldentod” dieses Jahr auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist, und der darin das Schicksal eines japanischen Bataillons erzählt, das während des 2. Weltkriegs zu einem Selbstmordkommando eingesetzt wurde.

Wir haben uns den Comic durchgelesen und dabei festgestellt, dass damit noch längst nicht alle Parallelen zu M*A*S*H enden.

Wir unterhalten uns in dieser etwas ruhigeren und kürzeren Folge über Mangas, Leserichtungen, Zwangsprostitution, die 3 Stooges, menschenverachtende Kosten/Nutzenrechnungen in Kriegszeiten, den rituellen Selbstmord, Mediziner mit Ethik, James Bond, Onomatopoeien und noch so manches.

Linkliste: