Der ewige Stenz & seine Imzadi

© Felix Herzog

Irgendwann mal, zu grauen Vorzeiten, hatten wir den großartigen Plan gefasst, zu allen Charakteren von M*A*S*H ein passendes Äquivalent in der Popkultur zu finden. Wir hatten den Anfang mit Radar gemacht… und dann das große Vorhaben vergessen.
Heute greifen wir diesen Gedanken wieder auf und finden das Gegenstück zu Hawkeye im München der 80er Jahre:

Monaco Franze – Der ewige Stenz

Wo sind die barbusigen, jungen Frauen, die uns umlagern? Wo?!!

Auf den Wiesen am Rhein lümmeld und uns wie die schmutzigen, alten Männer, die wir sind, gebärend (während wir doch eigentlich ältere, ernsthafte Herren sein sollten!) reden wir über die TV-Serie von Helmut Dietl von 1981, in der titelgebenden Hauptrolle mit dem bayrischen Charakter-Darsteller Helmut Fischer und in Nebenrollen mit vielen bekannten Gesichtern aus unserer Fernseh-Kindheit, wie der Supernase Tommy, dem personifizierten politischen Aschermittwoch, sowie dem Meister Eder und seiner Putzfrau, hochnostalgisch besetzt.

Wir lassen uns von den Machern der Serie den Begriff “Stenz” definieren und versuchen uns unsererseits an einer eigenen Begriffs-Bestimmung dieses ur-bayrischen Männer-Typus. Wir versuchen zu klären, ob Hawkeye wohl auch ein Stenz ist, und wer sonst noch als Stenz kategorisiert werden könnte – und stoßen dabei nicht nur in Sitcom-Gefilde vor, sondern auch – wenig überraschend – wieder mal in Den Weltraum, unendliche Weiten.

Links:
Kapitel:
  • 0:00:00 Vorgeplänkel & (neues) Intro
  • 0:01:26 Begrüßung der Hörer
  • 0:06:54 Thema der Folge: Monaco Franze – Der ewige Stenz
  • 0:15:33 Was ist ein Stenz?
  • 0:022:20 Ist Hawkeye ein Stenz?
  • 0:52:13 Folgen-Besprechung
  • 0:53:04 Folge 1: A bissel was geht immer
  • 1:00:51 Folge 2: Die italienische Angelegenheit
  • 1:05:10 Folge 3: Kalt erwischt
  • 1:10:37 Folge 4: Der Friedensengel
  • 1:11:38 Folge 5: Der Herr der sieben Meere
  • 1:14:03 Abschweifung: Bill Riker & sein Spatzl
  • 1:28:55 Folge 6: Mehr seelisch, verstehn’s?
  • 1:30:22 Abschweifung: Die Titelmusik
  • 1:32:30 Folge 7: Ein ernsthafter älterer Herr
  • 1:37:30 Folge 8: Macht’s nur so weiter!
  • 1:44:20 Folge 9: Wo ist das Leben noch lebenswert?
  • 1:49:05 Folge 10: Abgestürzt
  • 2:01:44 Abschluss & Resumee
  • 2:20:07 Feedback
  • 2:26:31 Abschied & (neues, kakophonisch-experimentelles) Outro

Wer ist welches Spice Girl?

…ein Laber-Podcast
(C) Thure Röttger

Zum ersten mal seit langem sitzen sich Thure und Felo wieder in persona gegenüber, offline, Outdoor, so richtig echt im selben… äh.. Draußen.

…und dann wissen sie nicht, worüber sie reden sollen.

Eine kleine, absichtlich eher unvorbereitete Plauderei (zumindest inhaltlich unvorbereitet), um die gefühlte Sommerpause zu überbrücken.
Und den Umstand zu feiern, dass auch wir uns endlich wieder trauen, uns zumindest draußen im Freien persönlich zu treffen, so richtig mit Nebengeräuschen und allem, halt ganz so, wie es eigentlich sein sollte!

Daher haben wir diesmal auch kein richtiges Thema, sondern plaudern einfach drauf los, sinnieren darüber, wer aus der M*A*S*H-Besetzung welches Spice Girl sein könnte, rekapitulieren unsere einstmals gefassten Pläne für diesen Podcast und seine Nebensümpflichkeiten, kommentieren das (akustische) Leben im Hinterhof und lösen ein Quizrätsel auf gekonnt fachmännische Art.
Falls Euch so viel entspannte Planlosigkeit zusagt, laden wir Euch herzlich ein, einen lauen Sommerabend mit uns zu verbringen.

Links:
Kapitelmarken:
  • 0:00:00 Intro & Begrüßung
  • 0:03:57 Spice Girls
  • 0:15:07 Anteaser
  • 0:18:57 Themensammlung
  • 0:24:48 China Beach
  • 0:28:42 weiter: Themensammlung
  • 0:32:04 Ein Gruß von Ron Pearlman
  • 0:33:40 Ein Quiz von Tobi
  • 0:43:48 Außen- und Innen-Aufnahmen bei M*A*S*H (und noch so einiges anderes)
  • 0:54:56 Outro

Wurmscheisse hat nur eine Farbe

Folgen-Besprechung zu M*A*S*H-Episode “Blut hat nur eine Farbe / Dear Dad 3”

(c) Thure Röttger

Es ist wieder so weit: die Sonne scheint, die Vögel singen, die Kaninchen karnickeln und der Park lockt uns zu einem Outdoor-Podcast an unserem alten Stammplätzchen.

Tobi vermutet zwar, so früh im Cast wären wir noch nie abgeschweift, nichtsdestotrotz findet der Autor dieser Shownotes: wir haben uns mannhaft dem Inhalt der Folge gestellt, haben uns mit Rassismus und People of Color in der US-Army beschäftigt, mit Rudyard Kipplings Gedicht “Gunga Din”, den Muppets und Super8-Filmen, und sind dabei eigentlich nur am Anfang der Folge in andere Gefilde abgeschweift – und ganz besonders exzessiv am Ende… und mittendrin natürlich auch mehrmals. Aber zwischen und vor und nach den Abschweifungen waren wir enorm strukturiert! Ganz ehrlich. Gar nicht gelogen. Kaninchen. Total stringent. Wie riecht eigentlich Wurm-Scheisse?

Vergleicht Eure Notizen! (So gewissenhaft bereiten sich Podcaster auf ihre Sendung vor.)

Aus dem Cast verlinkt:

M*A*S*H ist überall – auch in der Serenissima

Außerdem: In einem historischen Moment hat sich der Sumpf dazu hinreißen lassen, zum ersten mal eine Wertung zu vergeben! Wenn Ihr also wissen wollt, wie wir die Folge “Blut hat nur eine Farbe” bewertet haben… na ja, Ihr wisst ja schon…

Podcaster in quasi-göttlicher, also natürlicher Stellung: Tobi imitiert den Trapper-Jesus

Ebenso historisch: die Demokratie hat gesiegt (auch wenn einer der Podcaster neulich zu blöd zum Wählen war), das Imperium wurde mit 3 “Aye’s” gegen 0 “Nay’s” abgeschafft. Es lebe Die Sockenpuppen-Republik!

Gepluggte Podcasts:

Kapitelmarken:

  • 0:00:00 Intro, Begrüßung, Vorgeplänkel
  • 0:10:10 Folgen-Besprechung “Blut hat nur eine Farbe”
  • 1:49:00 Feedback & Nachgeplänkel

Mein Gott, hat die Lümmels!

(c) Felix Herzog

Mit diesem peinlichen Click-Bait, den wir direkt der auch in den 90’er Jahren schon peinlichen Synchro-Schmiede von Rainer Brandt entnommen haben, melden wir uns ein weiteres mal von der Weidenpescher Pferderennbahn (in der wagen Befürchtung, dass wir mit diesem von Herrn Brandt flach eingedeutschten und im englischen Original deutlich weniger chauvinistischeren Ausspruch Henry Blakes bei den empfindsameren unter unseren Hörer*innen eher weniger Begierde zum Anklicken als nur verdiente Verachtung hervorrufen werden.)

Passend zur Location der Aufnahme beschäftigen wir uns heute gleich mit zwei M*A*S*H-Folgen, die beide nicht nur das Große Kentucky-Derby zum Thema haben, sondern auch sonst so einige Gemeinsamkeiten mitbringen:

“Wirklich, katastrophale Zustände / The Trial of Henry Blake” (aus der 2. Staffel)
und
“Potters Rückzug / Potter’s Retirement” (aus der 6. Staffel)

Außerdem bekommt Ihr, wie schon beim letzten mal, im Anschluss an die Folgen-Besprechung(en) ein paar akustische Eindrücke von der Rennbahn vorgesetzt – diesmal dank unseres regelmäßigen Gastcasters Markus mit ein bisschen mehr Pferdesachverstand als bei unserem letzten Besuch der Pferderennbahn (weniger ist auch kaum möglich!)

…besonders geeignet für audiophile Liebhaber des akustisch reinen Klang mit sensiblen Ponyliebhaber-Seelen.

Aus dem Cast verlinkt:

Und last, but not least:

Data sein Hals – der StarTrek- & ScienceFiction-Podcast aus dem Sumpf

So seh’n Verlierer aus, Schalalalalah!

(Eine Nebensümpflichkeit)

Ja, wir wurden für den Deutschen Podcastpreis 2019 nominiert – oder was auch immer der Deutsche Podcastpreis unter “nominieren” versteht. Das ist nämlich gar nicht mal so klar. Nominieren ist offensichtlich nicht gleich nominieren.

Auch wenn unsere Chancen auf den Großen Preis realistisch betrachtet selbstverständlich phänomenal groß waren, haben wir uns trotzdem dazu entschlossen, die eineinhalbstündige Bahnfahrt (so unvergesslich, wie sie nur ein Regionalexpress der deutschen Bahn freitagsnachmittag in den Ruhrpott gestalten kann) nach Essen auf uns zu nehmen und dem Spektakel der Preisverleihung in persona beizuwohnen.

Hier also unser spannungsgeladener Beicht rund um die Verleihungszeremonie des Deutschen Podcastpreises 2019 aus dem Essener Unperfekthaus.