Wenn Mobber Mobber mobben…

MASH s01e22 “Gier, Angst und noch mal Gier / Major Fred C. Dobbs”

© Felix Herzog

Totgesagte leben länger… deswegen ist Henry, kaum dass wir ihn in der letzten Folge betrauert haben, schon wieder zurück und kann seine beklagenswert mangelhaften Führungsqualitäten unter Beweis stellen, wenn ein kompetenter Umgang mit Mobbing dringend vonnöten wäre.

Denn nicht nur, dass Major Burns im OP seine Unfähigkeit auf eine der Schwestern abwälzt, auch Hawkeye und Trapper, im Gegensatz zu Frank Burns zwei ausgewiesene Sympathieträger der Serie, spielen bei dem Mobbing-Spiel fleißig mit, frei nach dem scheinheiligen Motto:
Mobben ist doch wohl in Ordnung, solang man Mobber mobbt – oder etwa nicht??!

Franks beklagens- und anprangerns-wertes Verhalten ist M*A*S*H-Kennern altbekannt und nur zu vertraut, dass aber Hawkeye (gerade der!) und Trapper in ähnlicher Weise schlecht dastehen könnten, kann bei Fans der Serie Irritation hervorrufen, schließlich dürfen Helden-Standbilder nicht beschmutzt werden (das muss nicht nur Radar lernen!)

Wir machen uns nicht nur die Finger schmutzig, sondern auch besagte Standbilder, und beschäftigen uns mit einer Episode aus der 1. Staffel, die bei vielen Fans allgemein als die schlechteste der Serie gilt und auch bei den Akteur*innen sehr unbeliebt war – hatte sie ihre Charaktere doch in sehr Charakter-untypischem Licht dastehen lassen (was zwar auf den ersten Blick fast so wirkt, dann aber doch nicht dasselbe ist wie das, was wir an der Episode anzuprangern haben):

“Gier, Angst und noch mal Gier / Major Fred C. Dobbs”

…eine Episode, in der unserer Meinung nach viele der Charaktere erschrecken mehr in- als out-of-character sind, wobei allerdings dabei eher die unerfreulichen Seiten ihres Charakters im Vordergrund stehen.

Viel Spaß (sofern man bei so einem Thema Spaß empfinden kann) an einer launigen Outdoor-Aufnahme am Rhein mit viel Hinter-, Vorder- und Nebengrundgeräuschen und Abschweifungen.

…jede Menge Abschweifungen!!

Es plauderten entspannt im Grünen: Felo (l.) und Tobi (r.)
Links:

Ach, Henry…

M*A*S*H “Abyssinia, Henry / Die letzte Party, Henry”

© Felix Herzog

Jede TV-Serie hat ihre ganz besonderen Episoden, diese speziellen Episoden, die, wenn sie nicht gar Fernseh-Geschichte schreiben, dann doch innerhalb des Serien-Cosmos eine ganz eigene, außergewöhnliche Stelle einnehmen.

M*A*S*H ist da keine Ausnahmen – wenn überhaupt, dann in dieser Hinsicht sogar eher die Regel.

Eine dieser besonderen Episoden, dieser Zäsuren innerhalb der Serie, nach der nichts wieder war wie vorher, war das Finale der 3. Staffel, “Abyssinia, Henry”, die 1975 etwas ganz unerhörtes mit einem ihrer Haupt-Charakter machte:
Nicht nur, dass man mit dem leicht trotteligen Lager-Commander des 4077sten einen der Publikumslieblinge aus der Serie ausscheiden ließ, die Art, wie Henry Blake den Korea-Krieg, und damit die Serie M*A*S*H verließ, machte allen (den Zuschauern sowie Cast und Crew) klar, dass es hier kein Zurück mehr gab…

Wir reden heute heute über eine der wichtigsten und berüchtigtsten Stellen aus M*A*S*H:

Den Tod von Henry Blake!

Links:
Es plaudern (und trauern um Henry): Felo und Gregor

Vom Winde verweht

M*A*S*H s7e08 “They Call The Wind Korea / In vornehmen Kreisen”
© Felix Herzog

Ein harscher Wind weht durchs winterlich-kalte Korea… oder war es doch das sommerlich-sonnige Kalifornien?

Egal, ein Sturm zieht auf, und das 4077ste M*A*S*H wird Wetter-fest gemacht (was nicht ohne Verluste in den Reihen der Schwestern und Meerschweinchen vonstatten geht), während der vornehme Major Charles Emmerson Winchester III den weitaus weniger vornehmen Corporal Klinger dazu bewegt, ihn im Jeep nach Seoul zu kutschieren, damit er seinen Flug zum vornehmen Urlaub in Tokyo noch erreicht.

Ob das mal gut geht?

Wir reden (aus Gründen) heute über die Episode “They Call The Wind Korea / In vornehmen Kreisen” aus der 7. Staffel von M*A*S*H (und auch darüber, warum die so heißt.)

Links:
Es plauderten: Felo, Gregor… und …JODIE??! (Wir waschen unsere Hände in Unschuld!)

Der beste Podcast von Bloomington, Illinois

M*A*S*H “Ach Henry, komm doch wieder / Henry Please Come Home”
© Felix Herzog

Wenn wir Geschichten aus dem 4077sten besprechen, beschäftigen wir uns normalerweise lieber mit dem hinteren Teil der Serie…
Grund genug, auch mal wieder auf die Anfänge von M*A*S*H zu schauen, und einen Blick auf die ganz frühen Episoden der 1. Staffel zu werfen, als die Serie noch weit davon entfernt war, ausgereift und zu dem entwickelt zu sein, was wir später mit ihr in Verbindung bringen.

Eine der frühesten Geschichte (vor allem nach Produktions-Reihenfolge!) ist die 9. Episode der 1. Staffel “Ach Henry, komm doch wieder / Henry Please Come Home”, in der Lagerkommandant und Fußabtretter des 4077sten, der allseits beliebte und wenig respektierte Lt.-Cmdr. Henry Blake beinahe einem tragischen Schicksal in ferner Zukunft entkommen wäre… oder zumindest einem bequemen, sicheren Leben in Tokyo entkommen musste…

Links:

Warum ausgerechnet New York?

M*A*H*S-Episode “The Party / Ein gigantisches Fest”

© Felix Herzog

Felo hat gerade ein sehr harmonisches Familientreffen erlebt und nimmt das zum Anlass, über die M*A*S*H-Episode “The Party / Ein gigantisches Fest” reden zu wollen, in der die Bewohner des 4077sten ihre verstreuten Lieben in der fernen Heimat zu einer großen Familienfeier in New York zusammen trommeln wollen.

Links:

Helden in Zipfelmützen

“The Hobbit” (Zeichentrickfilm, 1977)

© Felix Herzog

Vor langer Zeit, als diese Welt noch jung war und Felo Zoglin in einer Höhle in Köln lebte, hatten wir den Plan gefasst, zu jedem*r der M*A*S*H-Insass*innen ein Pendant in der Popkultur zu finden. Weit sind wir damit nicht gekommen, zugegeben, und in dieser Folge finden wir auch noch ein Gegenstück zu jemanden, den wir schon mit Batmans Butler verglichen hatten:
Radar O’Reilly, bei dem wir einige (oberflächliche?) Ähnlichkeiten mit J.R.R. Tolkiens Hobbit Bilbo Beutlin, speziell im Roman “Der Hobbit” festzustellen glaubten.

“Der Hobbit”, anders als das bekannteste Werk Tolkiens, “Der Herr der Ringe” als Kinderbuch geschrieben, wurde im Lauf der Zeit mehrfach adaptiert, als Hörspiel, Comic und in mehreren Film- und TV-Adaptionen. Wir haben uns die eher unbekannte Zeichentrick-Verfilmung aus dem Jahr 1977 angeschaut, mit der sich Arthur Rankin Jr. und Jules Bass, die Macher des deutlich bekannteren Films “Das letzte Einhorn” an dem Stoff um den kleinen Hobbit versucht haben, der mit 13 Zwergen und einem Zauberer hin zum Einsamen Berg und wieder zurück reist und dabei allerlei märchenhafte Abenteuer erlebt.

“The Hobbit” (Trailer)
Links:
  • “The Hobbit”, frei zu streamen (ohne Gewähr!) auf Archive.org (Version 1 und Version 2)

Aloha He, 5-Uhr-Charlie!

© Felix Herzog

M*A*S*H “5 O’Clock Charlie / Das ist 5-Uhr-Charlie

Wir reden heute aus Gründen über eine der ikonischsten Episoden der frühen M*A*S*H-Zeit, nämlich über die 2. Folge der 2. Staffel:

“Das ist 5-Uhr-Charlie”

Immer am Start, wenn das 4077ste angeflogen wird:
Gregor und Felo

Im Gedächtnis geblieben ist uns die Folge weniger für ihre Anti-Kriegs-Botschaft, sondern vor allem für ihren Humor und ihre bemerkenswert skurrile Figur, den einsamen koreanischen Flieger, der wochenlang in einem altersschwachen Flugzeug das 4077ste heimsucht und (zum Gaudium der Lager-Bewohner) versucht, ein nahegelegenes Munitions-Depot zu bombardieren – wenn auch bislang vergebens.

Und das scheint nicht nur uns so zu gehen, denn scheinbar ist 5-Uhr-Charlie eine Folge, die den meisten Fans ins Gedächtnis kommt, wenn sie über bemerkenswerte und kultige Momente der Serie reden.

Warum das so ist, und ob wir uns vielleicht aus ganz unterschiedlichen Gründen so sehr an 5-Uhr-Charlie erinnern, darüber unterhalten sich Gregor und Felo heute in dieser spontan entstandenen Aufnahme.

Links:

Frank und der Bus

© Felix Herzog

M*A*S*H, s04e06 “The Bus / Frank und der Feind”

Felo, Gregor, Tobi

Kennt Ihr das? Busreisen?

Busreisen sind schon was ganz spezielles – vor allem, wenn man sich irgendwo im Feindesland in Hannover oder Korea verfährt, eine Panne hat und alle gängigen Orientierungsversuche (wie Windrichtung feststellen, Leute fragen oder sich an den Sternen orientieren) fehlschlagen.

Das haben auch fünf kleine Hauptdarsteller aus M*A*S*H in einer bemerkenswerten Quasi-Bottle-Show feststellen müssen, die sich eigentlich nur von einer anstrengenden Ärzte-Konferenz auf dem Heimweg ins (verlassene?) heimatliche 4077ste befinden wollten…

Links:

Halloooooo, Schwester!

(C) Felix Herzog

Die Schwestern aus M*A*S*H: In unserer Wahrnehmung wurden sie von den Machern der Serie meistens nur als nette Hintergrund-Staffage eingesetzt, sie dienten als Blickfang, Love Interest notgeiler Ärzte, kamen hin und wieder mal als einzelne mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere einer Handlung zum Einsatz, aber selten genug bekommt die Schwestern-Belegschaft des 4077th M*A*S*H auch mal die größere Aufmerksamkeit des Publikums.

Eine der wenigen großen Ausnahmen der Serie ist in Staffel 5 die Episode:

“The Nurses / Unsere guten Schwestern”

Wir haben uns diese Folge angesehen, die gleich ein ganzes Zelt voll Schwestern in den Focus der Handlung rückt, und reden über Fudge, Hitze, Konflikte, unfaire Vorgesetzte, dumme Männer und ganz nebenbei auch über die vier Schwestern, die Hauptfiguren dieser Geschichte.

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Gesichtsmasken und Freudenfeuer

(C) Felix Herzog

In der zweiten Folge unserer Corona-Krisen-Quarantäne-M*A*S*H-Besprechungsreihe tauschen wir Erfahrungen aus dem Home Office aus, Tobi liest uns aus seinem Quarantäne-Schiffs-Tagebuch vor und wir reden über die M*A*S*H-Folge…

“War of Nerves / Infantiler Wahnsinn” (Staffel 6 Episode 5)

Podcaster (mit Podcaster-Frisur) in Quarantäne…

Wir reden über zweifelhafte psychiatrische Praktiken, Schiffsreisen, den Umgang mit Gesichtsmasken, OP-Hygiene, Dictatur oder Decatur, Live-Recherche, Kriegs-Traumata, Oster- und Lagerfeuer, Pfadfinderzeltlager, projizierte Wut, Teddybären, Ekel Alfred im Taucheranzug, wie man die Fleischmenge von Spare-Ribs berechnet… und schweifen nebenbei noch in diverse andere M*A*S*H-Folgen ab.

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