Der tut nix, der will nur schlafen.

“An Object at Rest” (Kurzfilm)
© Felix Herzog

Zeitabläufe, die einem in der Erzählung viel länger erscheinen, als sie in der Wirklichkeit je waren, das ist etwas, das uns gerade als M*A*S*H-Fans sehr vertraut ist. (Wie lange dauerte noch mal der Korea-Krieg?)
Dass das aber auch umgekehrt geht, dass längere Zeitabschnitte in sehr viel kürzerer Zeit erzählt werden, auch das kennt man gut (nicht zuletzt ebenfalls aus M*A*S*H!)

Ein Kurzfilm, der sich dieser zweiten Art von Zeitspannen-Erzählung in sehr schöner Weise bedient, ist der Zeichentrickfilm von Seth Boyden aus dem Jahr 2016: An Object at Rest (in dem gleich etliche Jahrmillionen in weniger als 6 Minuten erzählt werden.)

“An Object at Rest” – © Seth Boyden

Spoiler-Warnung:
Wir werden über den ganzen Kurzfilm reden, Ihr solltet ihn Euch besser vorher anschauen (o.), wenn Ihr das Ende nicht verraten bekommen wollt. ( 😉 Dauert ja auch nicht lang.)

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Das Letzte!

Das letzte Einhorn / The Last Unicorn (1982)

© Felix Herzog

Wir beschäftigen wir uns heute mit dem letzten Exemplar einer aussterbenden Gattung. Nicht mit dem letzten Podcast, bevor der letzte Berg zerkrümelt, der letzte Adler fliegt und der letzte Löwe brüllt, sondern mit dem letzten Einhorn.

Der Zeichentrickfilm “Das Letzte Einhorn” von Jules Bass & Arthur Rankin, Jr. aus dem Jahr 1982 erzählt die Geschichte eines unsterblichen Wesens: ein Einhorn, das sich auf die lange Suche nach seinen verschwundenen Artgenossen macht, um heraus zu finden, ob es wirklich das letzte seiner Art ist.

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Tod der Maus!

© Thure Röttger

Zum Jahreswechsel hatten wir schon einmal über animierte Mäuse geredet – heute tun wir das (aus Gründen) wieder…
Nach dem Disney-Film Bernard & Bianca haben wir uns diesmal einen weiteren Mäuse-Zeichentrickfilm aus (zwei Dritteln) unserer Kindheit(en) angeschaut, einen Film, der 1982 mehr Disney sein wollte als Disney selbst war:

Don Bluth’s “Mrs. Brisby & das Geheimnis von NIMH”

Was hat uns damals wie heute an dem Film begeistert? Was heute mehr als damals? Was heute deutlich weniger? Was fanden wir vielleicht schon als Kinder doof daran? Und in wie viele Richtungen können wir bei der Besprechung abschweifen und uns in welche bunten Fäden verheddern?

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Danke für die Post!
Anti-Empfehlungen:

Feuerwerk im Sumpf

Bernard & Bianca – Die Mäusepolizei

© Thure Röttger

Frohes Neues Jahr! Das letzte war ja mal nicht so dolle, und das nächste kann eigentlich auch… nur… äh… ach… na ja, wen verwundert es da, wenn geplagte Podcaster aus der Vergangenheit in die Zukunft podcasten und nicht mehr wissen, ob sie sich nun im Jahr 2020, 21 oder 22 befinden?

Wir haben uns mit einem schönen alten Stück Kindheit beschäftigt – und weil zumindest wir uns brav an die Feuerwerks-Einschränkungen zu Silvester halten, haben wir stattdessen unseren alten Freund Mr. Snoops seine Feuerwerks-Raketen im Sumpf abschießen lassen.
Dass dabei ein Albatros zu Schaden kommen würde, konnten wir ja schließlich nicht ahnen.

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