Im Sumpf (des Verbrechens) von Rocky Beach

Die drei ??? und die Plauderei

© Tanja Röhrig

Im Sumpf des Verbrechens

Gäste mit stolzen ???-Parafanalien: Jan (o.) und Tanja (u.)

Wir heften uns heute auf die Spuren unserer Kindheit (und Erwachsenheit) und begeben uns dazu in eine Ecke der Welt, in der seit über fünf Jahrzehnten Rätsel und Geheimnisse aller Art geschehen, die man üblicherweise an die Helden unserer heutigen Folge heranträgt:

Die Drei Fragezeichen, die ewig jungen Junior-Detektive – mit ihrer Zentrale in Rocky Beach, auf dem Schrottplatz der Familie Jonas, im sonnigen… äh… Amerika! (…war alles, was der kleine Felix damals verstanden hat. Wooow! Amerika!!)

Wie so viele andere haben auch wir gespannt den Abenteuern der Drei Detektive gelauscht und mit ihnen mitgefiebert, wenn sie niedergeschlagen, entführt, bedroht, bestohlen und von Skinny Norris verarscht wurden – und am Ende (Dank dem genialen Verstand des 1. Detektivs) doch immer brillant das große Rätsel lösen konnten.

Heute sind zwei Gäste im Sumpf, die auch schon lange und mit großer Begeisterung bei der Sache sind, wenn es um Justus, Peter & Bob geht: Felo plaudert mit Tanja und (zum ersten mal auf dem Gäste-Feldbett) Jan über die Drei Fragezeichen (und verpasst in schändlicher Versäumnis die naheliegendste aller Einführungen… diese Schande, diese Schande!)

Links:

Ga Ga Galaxina

© Lars Besten

Eine unserer ersten Folgen und frühesten Abschweifungen vom Thema M*A*S*H war unsere Nebensümpflichkeit über Barbarella.

Diese Folge ist quasi ein Spinoff dazu – also ein Spinoff zum Spinoff.

Wir unterhalten uns heute über einen SciFi-Film, der als Parodie auf Barbarella gilt, aber auch mehr andere Science Fiction Werke parodiert, als zum Teil mit bloßem Auge erkennbar ist (vor allem, wenn man sich ungeschickterweise eine schlechte VHS-Kopie anschaut) den zu Recht als trashig verschrienen Film aus dem Jahr 1980…

Galaxina

…der nicht nur den Beginn der großen Kino-Karriere von Playmate Dorothy Stratten darstellen sollte, sondern tragischerweise auch zeitlich das Ende ihres kurzen Lebens markierte.

Lars und Felo (Podcaster in FUTURISTISCHER Farbe!)
Links:

Erpressung, Bestechung und lange Unterhosen

(Zwei M*A*S*H-Audio-Kommentare)

(C) Thure Röttger

Wir beschäftigen uns mit zwei Folgen, die zwei mal dieselbe Geschichte erzählen… und doch wieder nicht.
Die erste Folge, für die wir einen Audio-Kommentar einsprechen…

„The Longjohn Flap / Jeder friert für sich allein“

…befasst sich in der 1. Staffel von M*A*S*H mit einer Kette aus Gefälligkeiten, Bestechungen, Erpressungen und anderen niederen Zwischenmenschlichlichkeiten.

Die zweite Folge, die wir audiokommentieren…

„Give & Take / Bestechung und Erpressung“

…nimmt sich derselben Thematik nochmal ganz gegen Ende der Serie in der 11. Staffel an.

Anmerkung:
Diese Podcast-Ausgabe sollte wirklich am besten als Audiokommentar zu den genannten Folgen gehört werden, da sonst auftretende Lücken im Gespräch, albernes Gekicher und Kommentare zu ansonsten nicht näher beschriebenen Szenen (ver)störend wirken können.
Sagt nicht, Ihr wärt nicht gewarnt worden.

Links:

Kapitelmarken:

  • 0:00:00 Intro, Begrüßung & Vorgeplänkel
  • 0:10:29 Instruktion für den Audiokommentar
  • 0:14:37 Audiokommentar 1 (M*A*S*H s01e19 Jeder friert für sich allein – The Longjohn Flap)
  • 0:40:51 Audiokommentar 2 (M*A*S*H s11e14 Bestechung und Erpressung – Give And Take)
  • 1:10:19 Hörer-Feedback
  • 1:20:42 Verabschiedung & Outro

Ach, du dicker Vater!

(c) Felix Herzog

Wir haben es nicht eilig. Das können wir einfach mal so festhalten. Aber immerhin haben wir nach drei Nebensümpflichkeiten in Reihe wieder zu der Serie zurück gefunden, wegen der wir einst in alten Zeiten zusammen gekommen waren. Welche Serie auch immer das mal gewesen sein mag…

Aber zuerst wird musiziert. Das Titelthema wird diesmal höchstpersönlich  von uns selbst gesungen, geschüttelt, ukuleliert und getriangelt. Nicht sehr schön, aber laut. Dann wird ein wenig Roman-Lesung veranstaltet. Dann noch mal zur Teilnahme am Großen Schlumpf-Eis-Report aufgerufen. Dann…

Dann reden wir auch schon über die 12. Folge der 1. Staffel…

„Dear Dad / Lieber Papa, es geht mir gut“

Größtenteils. Hauptsächlich. Unter anderem. Gar nicht mal so oft.  Die meiste Zeit über. Und lange. Vor allem lange.
Aber eigentlich schimpfen wir zwei Stunden lang über die Synchronisation von Rainer Brandt. Außerdem reden wir über Millionäre und Philosophen beim Sport, Slapstick, Mobbing (wieder mal), trinken einen auf Frank Burns, fragen uns, ob es wohl M*A*S*H-Pornos gibt, geben unseren Hörern Hausaufgaben auf, schwärmen von Bohnen mit Speck, führen uns selbst vor, erinnern uns an das Aufwachsen, bevor es Millennials gab, werben für die Kölner Stadtbibliothek, geben Ratschläge, worauf man achten muss, wenn man Maultiere reitet, entblößen uns, haben gute Ideen, wie man Fußballspieler, Soldaten und Politiker nicht mehr ernst nehmen muss, rekonstruieren mühsam einen gelungenen Scherz, loben zur Abwechslung mal Herrn Brandt, rätseln, wo der Lager-Ansager sitzt, rechnen nach, was man für 5 Dollar früher noch so kriegen konnte, klatschen Herrn Brandt, erzählen zu Herz gehende Krankenhaus-Anekdoten aus dem Echten Leben (TM), sind vom einem betrunkenen Helikopter-Weihnachtsmann im Kriegsgebiet ganz unterschiedlich begeistert, finden Klinger halt doch nicht komplett atypisch und die ganze Klinger-Szene zwar irgendwie falsch (besonders in der Übersetzung), aber verdammt schön inszeniert, werden anatomisch, lesen Hörerfeedback vor, reden noch ein wenig über Batman, taufen die Justice League um, schweifen ab in den indischen Dschungel, relativieren uns und beenden das Ganze mit einem sehr eleganten Ton.

Aus dem Cast verlinkt: