Der mysteriöse Besucher vom Planeten Niesbeck

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ALF “Der mysteriöse Fremde / Turkey in the Straw”

Was macht eigentlich…

…oder genauer gesagt: Was hat Wer aus dem M*A*S*H-Cast sonst noch so gemacht?

Diese Frage haben wir uns vor langer Zeit mal gestellt, und heute wollen wir endlich mal eine der vielen möglichen Antworten darauf geben.
In diesem Fall schauen wir auf einen vergleichsweise kurzen Auftritt, den David Ogden Stiers in der beliebten Sitcom “ALF” hatte: als Obdachloser Flakey Pete Finnegan – eine Rolle, die auf den ersten Blick wohl so nichts gemein hat mit dem versnobten Bostoner Aristokraten Major Charles Emerson Winchester III… oder etwa doch?

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Der Schlumpf, der vom Schlumpf fiel

Comic “Der Schlumpf, der vom Himmel fiel” von Tebo

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Schlümpfe haben seit langem einen angestammten Platz im Sumpf… nicht wegen des Reimes, eher aus anderen, zum Teil kulinarischen Gründen. Und so kann ich es mir auch leicht machen, sie zum Thema eines schlumpfigen Solo-Podcastes zu machen, ohne mir groß darüber Gedanken machen zu müssen, wie ich Schlumpfhausen in den Koreakrieg eingliedern kann…

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Gefangen in einem temporären Fragment

M*A*S*H-Episode “Um Leben und Tod / Life Time”

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Eine ganz besondere Episode von M*A*S*H steht heute auf dem Programm, eine Episode, die 1979 bei Ihrem Erscheinen einigermaßen ungewöhnlich gewirkt haben dürfte – gemessen an dem, was das Publikum zu der Zeit sonst so im Fernseh- und speziell Vorabend-Programm gewohnt war:

“Um Leben und Tod / Life Time”

Diese Episode aus der 7. Staffel M*A*S*H erzählt in quasi-Echtzeit den Wettlauf gegen die Zeit, als ein Patient ins 4077ste eingeliefert wird, der innerhalb von 20 Minuten eine neue Aorta eingesetzt werden muss, ansonsten wäre mit schlimmsten Konsequenzen zu rechnen.

Die Uhr tickt – und das im wahrsten Sinn des Wortes!

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Helden in Zipfelmützen

“The Hobbit” (Zeichentrickfilm, 1977)

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Vor langer Zeit, als diese Welt noch jung war und Felo Zoglin in einer Höhle in Köln lebte, hatten wir den Plan gefasst, zu jedem*r der M*A*S*H-Insass*innen ein Pendant in der Popkultur zu finden. Weit sind wir damit nicht gekommen, zugegeben, und in dieser Folge finden wir auch noch ein Gegenstück zu jemanden, den wir schon mit Batmans Butler verglichen hatten:
Radar O’Reilly, bei dem wir einige (oberflächliche?) Ähnlichkeiten mit J.R.R. Tolkiens Hobbit Bilbo Beutlin, speziell im Roman “Der Hobbit” festzustellen glaubten.

“Der Hobbit”, anders als das bekannteste Werk Tolkiens, “Der Herr der Ringe” als Kinderbuch geschrieben, wurde im Lauf der Zeit mehrfach adaptiert, als Hörspiel, Comic und in mehreren Film- und TV-Adaptionen. Wir haben uns die eher unbekannte Zeichentrick-Verfilmung aus dem Jahr 1977 angeschaut, mit der sich Arthur Rankin Jr. und Jules Bass, die Macher des deutlich bekannteren Films “Das letzte Einhorn” an dem Stoff um den kleinen Hobbit versucht haben, der mit 13 Zwergen und einem Zauberer hin zum Einsamen Berg und wieder zurück reist und dabei allerlei märchenhafte Abenteuer erlebt.

“The Hobbit” (Trailer)
Links:
  • “The Hobbit”, frei zu streamen (ohne Gewähr!) auf Archive.org (Version 1 und Version 2)

…und sie sprachen in fremden Zungen.

Synchronisation, Hörspiele und andere Stimmen.
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Gregor, ein bekennender Synchron-Fassung-Kucker und Felo ein hartnäckiger O-Ton-Harthöriger, unterhalten sich heute ein bisschen über das weite Feld der Synchron-Sprecherei (und anderer Sprechereien), ausgelöst durch die verblüffende Erkenntnis, dass sich zwei ihnen liebe und teure Charaktere, B.J. Hunnicutt aus M*A*S*H und Benjamin Sisko aus Deep Space Nine ein und dieselbe Stimme teilen (nämlich die von Jörg Hengstler.)

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Seine Lordschaft versinkt im Sumpf des Verbrechens

Die Lord Peter Wimsey-Romane von Dorothy L. Sayers
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Britische Kriminal-Romane gehören einfach dazu, wenn man gerne Krimis liest, und ich möchte heute solo im Sumpf des Verbrechens über eine der großen britischen kriminal-Autorinnen reden, die es heute an Berühmtheit zwar nicht mit der Queen of Crime, Agatha Christie aufnehmen kann, die zu ihrer Zeit aber mindestens ebenso bekannt und deren Krimis um den adligen Schnüffler mit dem Monokel mindestens ebenso beliebt waren wie die über den kleinen Belgier mit dem Schnurrbart.

Die Rede ist von Dorothy L. Sayers, die in den Zwanzigern und Dreißigern des 20. Jahrhunderts in einer Reihe von Romanen und Kurzgeschichten Lord Peter Wimsey Verbrechen aufklären ließ.

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Der Spion, der in der Dunkelheit verschwand

Colonel Flagg
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M*A*S*H war nicht nur eine langlebige Serie, sondern auch eine mit bemerkenswerten, wiederkehrenden Neben-Charakteren.
Einer davon war Fan-Liebling Colonel Flagg (gespielt von Edward Winters), seines Zeichens hartgesottener militärischer Geheimdienst-Mann und Plage des 4077sten, der insgesamt sieben mal in der Serie auftauchte, das Lager (un)sicher machte, bis er irgendwann für alle Zeiten (oder doch nicht?) im Dunkeln verschwand – ganz wie es sich für einen waschechten Geheimagenten gehört!

Flaggs M*A*S*H- und AfterM*A*S*H-Auftritte:
  1. Sex, Spiele und anderes / Deal Me Out
  2. Der gemeinsame Geheimdienst / A Smattering of Intelligence
  3. Muttertag in Seoul / Officer of the Day
  4. Penicillin und Folter / White Gold
  5. Quo vadis Chandler? / Quo Vadis, Captain Chandler
  6. Sie bekommt ein Kind / The Abduction of Margaret Houlihan
  7. Spionagering enttarnt / Rally Round the Flagg, Boys
  8. AfterM*A*S*H Episode “Trials”
Links:

Dr. Potter, Mr. Klinger und Hochwürden Mulcahy

After M*A*S*H

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Nichts währt ewig – nicht mal der Korea-Krieg…

…im Fernsehen!

Und so also kehrten sie nach 11 Staffeln permanenter Kriegsmüdigkeit wieder zurück in die Heimat, die guten alten U S of A, ins Land of the Free, ins Zivil-Leben.

Der Wiedereintritt ins Zivil-Leben kann holprig sein, und wir haben uns das M*A*S*H-Spinoff After M*A*S*H angesehen, um herauszufinden, wie sich ein paar der Heimkehrer aus dem 4077sten so mit der Umgewöhnung geschlagen haben – und zwar ausgerechnet die drei Heimkehrer, von denen man hätte erwarten können, dass ihr Leben nach dem Krieg nicht automatische eine Zivilisten-Version von dem darstellen würde, was sie auch während des Kriegens gemacht hatten: Col. Potter, Max Klinger und Father Mulcahy.

After M*A*S*H – Intro

…und beinahe, aber auch nur ganz beinahe wären wir die ganze Folge über stringent beim Thema geblieben, ohne abzuschweifen!

Dann wäre das aber vielleicht eine sehr kurze Folge geworden.

Und deswegen geht es neben Kriegsheimkehrern um Schnee in Köln, Bier, Wodka, Musik mit Löffeln, Flaschen und Waschbrettern, Ed O’Neill, Eierwärmer, Heimatfilme, Batman-Logos, Hobbits und was sonst noch so alles nicht viel mit AfterMASH zu tun hat.

Links:
Die wirklich wichtigen Links:

Hollah, das Christkind!

Ich warte (nicht mehr länger) aufs Christkind…
© Felix Herzog

Mein persönliches Weihnachten und die dazu gehörende Vorweihnachtszeit gestalten sich aus gesundheitlichen Gründen gerade etwas einsam, und deshalb habe ich schon mal vor Heiligabend meine Geschenke ausgepackt, die mir liebe Hörer*innen geschickt haben.
Weil ich auf dieses Christkind nicht warten wollte.

Außerdem habe ich ein paar Seh-Empfehlungen, mit denen ich und vielleicht auch Ihr das Warten auf das tatsächliche Christkind verkürzen könntet:

Andere Links:

Drei Engel (nicht für Charlie!)

“Wir sind keine Engel” (1955)

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Das Weihnachtsfest naht, und wir heften uns im Sumpf des Verbrechens drei entflohenen Schwerverbrechern an die flüchtigen Fersen, die sich möglicherweise als himmlische Helfer entpuppen könnten, die einer liebenswerten Familie auf der Teufelsinsel entweder im Schlaf die Kehlen durchschlitzen oder ihnen ein schönes Weihnachtsfest bescheren wollen…

“We’re No Angels” (Trailer)
Links: