M*A*S*H auf Rückmarsch

© Felix Herzog

„Bug out / Feind im Anmarsch – Freund auf Rückmarsch“

Totgesagte leben länger. Ein wirklich blöder Satz. Aber anwendbar, wenn es um diesen Podcast geht, denn fast 1 Jahr, nachdem wir verkündet haben, wir würden in Zukunft keine M*A*S*H-Folgen mehr im Sumpf besprechen, lädt sich Felo den lieben Gregor in den Sumpf ein, um mit ihm eine M*A*S*H-Folge zu besprechen.

Gregor hat sich zur Besprechung die Doppelfolge gewünscht, mit der 1976 die 5. Staffel gestartet wurde, eine Folge, die einige Besonderheiten aufweist, und sich damit ganz gut eignet, den Abmarsch der Serie in die Verbannung auf der anderen Seite des Hügels in einen (zeitweisen?) Rückmarsch in den Sumpf zu verwandeln.

Ein unnötig komplizierter Satz.

Links:

The Shadow Nose

© Lars Besten

Wir wissen heute natürlich alle längst: Die Maske immer über der Nase tragen!

Aber wer das möglicherweise damals noch nicht wusste:
The Shadow, der schattenhafte, mysteriöse (und vor allem: großnasige) Verbrechensbekämpfer, mit dem wir uns in dieser Folge beschäftigen.

Ursprünglich eine unheimliche Stimme in einer alten Radio-Sendung hat der Shadow bereits in den 1930ern schnell eine eigene Karriere als fiktiver Anti-Held gestartet, in Pulp-Heften, Radio-Sendungen, Comics, Kino-Serials und Filmen.
Das bislang letzte mal, dass seine Abenteuer verfilmt wurden, geschah 1994 in:

Shadow und der Fluch des Khan

Lars, Thure und Felo haben sich diesen Film noch einmal angeschaut. Und jetzt reden sie darüber. Weil das Podcastys nun mal so tun.

Außerdem… wir beginnen in dieser Folge eine neue Rubrik:

Im Sumpf der Sinnlichkeit

…in der wir unseren Zuhörys ab jetzt in jeder Folge (wir sind jetzt schon gespannt, wie lange wir das durchhalten!) ein akustisch-sinnliches Klang-Erlebnis zugute kommen lassen.

Links:
© Lars Besten
Nicht für The Shadow, aber immerhin: dies sind die Movie Clichés für Sonic the Hedgehog!

Robin Hood – Held ohne Hosen

„Robin & Marian“ (1976) mit Sean Connery und Audrey Hepburn

(C) Felix Herzog

Nur wenige Tage sind seit dem Tod von Sir Sean Connery vergangen, schon reden wir über einen seiner bedeutendsten…

…äh, na, gut. Es sind mehrere Monate seitdem vergangen, und wir haben uns für diese Folge einen von Connerys Filmen ausgesucht, der weder in seine große Glanzzeit als Star-Prominenter fiel, noch generell überhaupt besonders bekannt sein dürfte, der nichtsdestotrotz einer der Filme ist, über die es sich (und zwar durchaus aus positivem Grund) zu reden lohnt:

Robin & Marian

…aus dem Jahr 1976, in dem Sean Connery (damals noch ohne „Sir“ – und ohne Unterhosen!) an der Seite von Hollywood-Legende Audrey Hepburn die Titelrolle des in die Jahre gekommenen Volkshelden Robin Hood spielt.

Robin Hood, ein Thema, so beeindruckend wie der Protagonist und Hauptdarsteller des Films, so undurchdringlich wie der Sherwood Forrest, so hinreißend wie Audrey Hepburn, so überlebensgroß wie König Richard Löwenherz, so vielfältig wie singende Soldaten, pfeilewerfende alte Männer, sich waschende junge Königinnen, nackte Ärsche, Bogenschützen, Sherriffs, Lords, Geier… wen wundert es da, dass wir in dieser Folge wieder mal ins genüssliche Abschweifen geraten.

Weitere Robin-Hood-Verfilmungen (im Podcast erwähnt):

Links:

Tobis Spinnen-artige Klamotte (o.) & Tanjas Weihnachts-Karte (u.)

Trapper John M.B. (Mit Bart!)

(C) Felix Herzog

Wir reden heute endlich über die erste Spin-Off-Serie zu M*A*S*H (wenn es denn tatsächlich ein Spin-Off zu M*A*S*H war!), in dem eine Hauptfigur aus dem Film, die in der Serie zum besseren Stichwortgeber Hawkeyes degradierte worden war, unverhofft zum Chefarzt einer eigenen Krankenhaus-Serie befördert wurde:

Trapper John M.D.

Wir reden über die frühen Anfänge des titelgebenden Mediziners auf der Ponderosa, sinnieren über unsere früheren Seh-Erinnerung an Krankenhaus-Serien, erkunden Hinweise auf & Parallelen zu M*A*S*H und fragen uns: wieso denn Rippchen?!

Links:

Wer ist welches Spice Girl?

…ein Laber-Podcast
(C) Thure Röttger

Zum ersten mal seit langem sitzen sich Thure und Felo wieder in persona gegenüber, offline, Outdoor, so richtig echt im selben… äh.. Draußen.

…und dann wissen sie nicht, worüber sie reden sollen.

Eine kleine, absichtlich eher unvorbereitete Plauderei (zumindest inhaltlich unvorbereitet), um die gefühlte Sommerpause zu überbrücken.
Und den Umstand zu feiern, dass auch wir uns endlich wieder trauen, uns zumindest draußen im Freien persönlich zu treffen, so richtig mit Nebengeräuschen und allem, halt ganz so, wie es eigentlich sein sollte!

Daher haben wir diesmal auch kein richtiges Thema, sondern plaudern einfach drauf los, sinnieren darüber, wer aus der M*A*S*H-Besetzung welches Spice Girl sein könnte, rekapitulieren unsere einstmals gefassten Pläne für diesen Podcast und seine Nebensümpflichkeiten, kommentieren das (akustische) Leben im Hinterhof und lösen ein Quizrätsel auf gekonnt fachmännische Art.
Falls Euch so viel entspannte Planlosigkeit zusagt, laden wir Euch herzlich ein, einen lauen Sommerabend mit uns zu verbringen.

Links:

Halloooooo, Schwester!

(C) Felix Herzog

Die Schwestern aus M*A*S*H: In unserer Wahrnehmung wurden sie von den Machern der Serie meistens nur als nette Hintergrund-Staffage eingesetzt, sie dienten als Blickfang, Love Interest notgeiler Ärzte, kamen hin und wieder mal als einzelne mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere einer Handlung zum Einsatz, aber selten genug bekommt die Schwestern-Belegschaft des 4077th M*A*S*H auch mal die größere Aufmerksamkeit des Publikums.

Eine der wenigen großen Ausnahmen der Serie ist in Staffel 5 die Episode:

„The Nurses / Unsere guten Schwestern“

Wir haben uns diese Folge angesehen, die gleich ein ganzes Zelt voll Schwestern in den Focus der Handlung rückt, und reden über Fudge, Hitze, Konflikte, unfaire Vorgesetzte, dumme Männer und ganz nebenbei auch über die vier Schwestern, die Hauptfiguren dieser Geschichte.

Links:

Trotzkopf mit Lagerkoller

(C) Felix Herzog

In einer Situation, wie der, in der wir uns während der Corona-Krise gerade befinden, geht jede*r unterschiedlich mit dem Lagerkoller um. Manche lenken sich ab und beschäftigen sich irgendwie, manche machen unbeeindruckt Dienst nach Vorschrift, andere wiederum bekommen einen Trotzanfall und wollen! wollen! wollen haben! was sie nicht haben können.

Hawkeye, wenig überraschend, gehört zur letzteren Sorte, und mit seiner Methode, den Lagerkoller für sich erträglicher (und für andere weniger erträglich) zu machen, beschäftigen wir uns heute, wenn wir die 11. Episode der 3. Staffel M*A*S*H besprechen:

„Adam’s Ribs / Rippchen aus Chicago“

Links:

Die dreieiigen Drillinge Gottes

aka Die Heilige Dreifathrigkeit aka Die Vorh(a)ut Christi

(C) Felix Herzog

Gesegnet seiet Ihr, Schäflein. Gesegnet und willkommen im Messezelt des Herrn, Hosiannah, preiset den Herrn in der Höh… äh. Kommet all und gehet hin, denn dies ist das Fleisch und das Blut… äh… A-Negativ… äh… auf dass wir alle teilhaftig werden, wie dereinst Paulus unter den Saduzäern… äh… haben wir uns hier versammelt, um… äh… um Abschied zu nehmen… ähem, also…

Ähem…

Wir nehmen ein trauriges Ereignis, dessen Nachricht uns am Ende des letzten Jahres erreicht hat, den Tod des Schauspielers René Auberjonois, zum Anlass, uns mit den Spuren zu beschäftigen, die er auch in M*A*S*H hinterlassen hat.

Wir reden (längst nicht so respektvoll, wie wir es vielleicht sollten, aber so ist das nun mal: wahrscheinlich nicht der pietätvollste Nachruf) über Father Mulcahy, den Feldgeistlichen des 4077sten M*A*S*H-Camps, der in Film und Serie von insgesamt drei Schauspielern verkörpert wurde:
René Auberjonois (im Film), George Morgan (in der Pilotfolge) und (wahrscheinlich am prägendsten, schon allein wegen der längsten Präsenz) William Christopher (im Rest der Serie).

Außerdem holen wir aus zum unkatholischsten und ignorantesten Rundumschlag gegen die katholische Kirche, Pfarrer mit zweifelhaften pädagogischen Qualitäten, Weltfremdheit von jungen Feldgeistlichen, unbeliebten beliebten Serien-Charakteren, Reliquien der 1. und 2. Klasse und warnen Hörer mit zartem, leicht zu verletzendem religiösem Gemüt ohnehin dringend davor, sich diese Folge nicht ohne eine prophylaktische Dosis seelenberuhigenden Messwein zu Gemüte zu führen.

Links:

Wir warten auf den Winchester (Teil 2)

(Eine Nebensümpflichkeit)

(C) Thure Röttger

Im 2. Teil unserer vorweihnachtlichen Nebensümpflichkeit reden wir über Weihnachts-Bräuche, -Traditionen und -Anekdoten. Unsere eigenen, die unserer Hörer (Danke an Sebastian, Tanja und Gregor!), Freude, Kollegen und Verwandte, und die verschiedensten, zum Teil recht absurden Weihnachtsbräuche aus aller Welt (wer hätte gedacht, dass Kot in Katalanien an Weihnachten eine so große Rolle spielt?)

Außerdem gibt es ein weihnachtliches (und für die magenempfindlicheren Pflänzchen unter uns Sumpfbewohnern leicht bekömmliches!) 3-Gänge-Menu. Noch mal vielen lieben Dank an Sigi!

Traditionelle Weihnachtsgerichte (mit Rezept)

Bethmännchen

Liste an empfohlenen Weihnachts-Filmen:

  • Stirb Langsam
  • Der kleine Lord
  • Nightmare Before Christmas
  • Wir sind keine Engel
  • Schöne Bescherung alias Hilfe, es weihnachtet sehr!
  • Kevin allein Zuhause
  • Weihnachten bei den Hoppenstedts
  • Das letzte Einhorn
  • Robin Hood
  • Irgend ein James Bond Film
  • Das Leben des Brian
  • Futurama Weihnachts-Folgen
  • Die Muppets-Weihnachtsgeschichte

Links:

Erpressung, Bestechung und lange Unterhosen

(Zwei M*A*S*H-Audio-Kommentare)

(C) Thure Röttger

Wir beschäftigen uns mit zwei Folgen, die zwei mal dieselbe Geschichte erzählen… und doch wieder nicht.
Die erste Folge, für die wir einen Audio-Kommentar einsprechen…

„The Longjohn Flap / Jeder friert für sich allein“

…befasst sich in der 1. Staffel von M*A*S*H mit einer Kette aus Gefälligkeiten, Bestechungen, Erpressungen und anderen niederen Zwischenmenschlichlichkeiten.

Die zweite Folge, die wir audiokommentieren…

„Give & Take / Bestechung und Erpressung“

…nimmt sich derselben Thematik nochmal ganz gegen Ende der Serie in der 11. Staffel an.

Anmerkung:
Diese Podcast-Ausgabe sollte wirklich am besten als Audiokommentar zu den genannten Folgen gehört werden, da sonst auftretende Lücken im Gespräch, albernes Gekicher und Kommentare zu ansonsten nicht näher beschriebenen Szenen (ver)störend wirken können.
Sagt nicht, Ihr wärt nicht gewarnt worden.

Links:

Kapitelmarken:

  • 0:00:00 Intro, Begrüßung & Vorgeplänkel
  • 0:10:29 Instruktion für den Audiokommentar
  • 0:14:37 Audiokommentar 1 (M*A*S*H s01e19 Jeder friert für sich allein – The Longjohn Flap)
  • 0:40:51 Audiokommentar 2 (M*A*S*H s11e14 Bestechung und Erpressung – Give And Take)
  • 1:10:19 Hörer-Feedback
  • 1:20:42 Verabschiedung & Outro