Die Nabel-Show #013

Felos Selbstgespräche (Krankenhaus, Teil 3)

Nach dem hochdramatischen Tiefpunkt der letzten Folge geht es diesmal glücklicher weiter: ich durfte schon nach einer verzweifelten Nacht die Isolierstation verlassen!

Also sitze ich, umtobt von Wind und Wetter (man hört es es!) draußen in der Freiheit (also: im Freien) und schaue den Handwerkern bei ihrem Handwerk zu (man hört auch das!)

Dann wird es überraschenderweise doch noch mal dramatisch, denn: Die Hubschrauber kommen! (Radar lässt grüßen!)

Twisted ToyFare Theatre (Foto-Comics)

Noch überraschender: Ich darf am nächsten Tag sogar schon das Krankenhaus verlassen! Mein Marschbefehl ist da!

Also ziehe ich Resumées und bedanke mich. Bei meinen Ärzt*innen, Pfleger*innen, Freunden und Familie. Und bei Euch Zuhörys, fürs Zuhören und die viele moralische Unterstützung, die ich von Euch allen bekommen habe.

(Aufgenommen am: 26. – 27. Oktober 2021)

Links:

Die Nabel-Show #012

Felos Selbstgespräche (Krankenhaus, Teil 2)

Der 6. Tag meines Krankenhaus-Aufenthaltes bricht an (und damit der 5. nach der OP), und nach einem entspannten (wenn auch OP-bedingt etwas kurzatmigen) nachmittäglichen Selbstgespräch im Krankenhaus-Garten mit Betrachtungen über das ideale Alter von Zimmerkollegen, Chefarzt-Visiten, Kreislaufprobleme, Gnocchi mit Bolognese und eine mögliche Top Ten von Dingen, die aus einem heraus gezogen werden können spitzen sich die Dinge zu…

Ich verbringe eine verzweifelte Nacht in Schrödingers Isolier-Box.

(Aufgenommen am: 25. – 26. Oktober 2021)

Links:

Die Nabel-Show #011

Felos Selbstgespräche (Krankenhaus, Teil 1)

Ob in der Reha oder im Krankenhaus, was ein waschechter Podcaster ist, der podcastet überall – zumindest dieser Podcaster!

Und deshalb habe ich auch während meines jetzigen Krankenhaus-Aufenthaltes wieder Selbstgespräche geführt (und aufgenommen, damit das nicht ganz so seltsam wirkt.)

Es geht im ersten Teil um schlaflose Nächte, Oswald Kolle, unheimliche, leere Räume, kreativ schnarchende Zimmer-Kollegen, Visionen von Schlangen und symbolträchtige Wilsberg-Träume (mit Sicherheits-Abfragen)…

Außerdem: es werden Schläuche gezogen und Körpergeräusche abgegeben! Hörys mit empfindsamen Gemütern sollten beim Zuhören besser weghören… oder laut vor sich hin summen.

(Aufgenommen am: 23. – 24. Oktober 2021)

Links:

Die Nabel-Show #010

Felos Selbstgespräche

Zwei Folgen an einem Tag?

Wenn man so geduldige Hörys hat, scheint einem nichts unmöglich, dann macht man (also, damit bin ich gemeint!) auch so was.

Der Grund: ich muss ein paar medizinische Sachverhalte, die ich falsch verstanden und dementsprechend in der 9. Nabel-Show reichlich makaber und vor allem: falsch dargestellt habe, ein bisschen richtig stellen.

Ich hoffe, dass ich das diesmal besser verstanden habe. Sonst entwickelt sich ein Teufelskreis daraus, aus dem ich nie wieder entkommen kann.

Denn:

So sieht’s einfach mal aus!

Damit diese Folge nicht ganz so kurz und Krankheits-lastig wird, gibt es noch zwei Lesungen: einmal Erotik (sprich: Schweinereien!) und einmal Post.

Alles im Preis mit inbegriffen. (Bildlich gesprochen.)

Ms. Fisher im Bann(er) der Serienrepublik (© Felix Herzog)

Die Nabel-Show #009

Felos Selbstgespräche

Vom nostalgischen Vor-3-Jahren-in-der-Reha-Audiotagebuch der Sprung zum aktuellen Tages… -geschehen(?)…

…wenn man das Geschehen nennen kann, was gerade geschieht.

Ich weiß also jetzt, wie die kommende Behandlung meines aktuellen Krebses aussehen wird, und obwohl es eine Prozedur ist, mit der ich auch schon gerechnet habe, und die ich auch schon mal hinter mich gebracht habe (vor genau 3 Jahren, nur an einer anderen Stelle im Köper), geht mit im Moment – verständlicherweise, hoffe ich – ein wenig die Muffe vor einer weiteren großen OP.

Also mache ich das, was bislang auch schon ganz gut geklappt hat, um mich abzulenken:

Ich rede darüber.

Ausführlich.

Mit anderen Leuten (Ärzten beispielsweise) und mit mir selbst.

Über die OP, aber auch über andere Dinge, die mich von dem Gedanken an die OP ablenken. Häkel-Daleks, Nadel-Fetische, Strahlen-Pistolen und der mittlerweile fast unvermeidbare Kaffee. Und ich schreie ein bisschen rum. Um mir Luft zu machen und auch, weil ich neulich nicht schnell genug reagiert habe, um eine dämliche, nervige Passantin auf der Straße anzuschreien (die das wahrscheinlich auch nicht verdient hätte, aber zumindest vielleicht doch ein bisschen mehr verdient hätte als Ihr. Verzeiht mir.)

Und ich mampfe Lebkuchen.

Einfach weil es sie schon gibt!

Die Nabel-Show #008 (vorläufiges Finale!)

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018) …und neue von 2021

Das große Finale meiner 2018er-Reha-Selbstgespräche! Die achte und letzte Folge der alten Nabel-Show, aufgenommen am letzten Tag meines Reha-Aufenthaltes, dem Morgen der Abreise…

Davor allerdings erst mal ein diesmal sehr langes Vorwort – so lange, dass die eigentliche Show schon fast zum Nachwort verkommen müsste (wenn es nicht noch ein tatsächliches Nachwort gäbe!)

Neben weiteren Betrachtungen über… äh… dies und das (kann man es glauben? ich habe gerade eben erst die Aufnahme beendet, und schon hab ich alles vergessen, worüber ich geredet habe, außer: Kaffee!), spreche ich auch ein wenig über ernstere Themen, die mich in dieser Zeit beschäftigen, psychische Probleme und Depressionen…

Link:

Implosion in der Spirale: Leben mit Depression & ADHS (Podcast von Trek am Dienstag zum Welttag für Psychische Gesundheit)

Alter Blog-Text:

Das war’s! Die letzte Folge meiner ganz persönlichen Reha-Nabelschau…Show.

Warum ich an Reise-Tagen immer nervös und unruhig bin, selbst dann, wenn ich nur faul irgendwohin gefahren werden muss, weiß ich wirklich nicht…

Es geht heute also endlich nach Hause! So schön es auch im Hessischen Wald war, aber ich vermisse Köln und meinen ganz normalen Alltag. Nicht, dass ich den sofort wieder haben werde, aber zumindest muss ich die restlichen Tage der 100 Tage Schonfrist nicht in einem Klinikbetrieb verbringen, so erholsam das auch sein konnte (da muss ich ganz ehrlich sein.)

Ich bedanke mich bei Euch allen, die sich mein Geplapper angehört haben und wünsche Euch noch eine schöne Zeit. …und auch, dass Ihr alle Eure Körperteile, wenn möglich, behalten könnt.

Die Nabel-Show #007

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018) …und neue von 2021

Bevor ich zum 7. Eintrag meines alten Reha-Audio-Tagebuchs von 2018 komme, schweife ich noch ein wenig ziellos in der Gegend herum… ein Schweif, ausgelöst durch den Begriff “Tagebuch”.

Alter Blog-Text:

Der Tag der Abreise rückt immer näher… Zeit, Abschied zu nehmen. Ich treibe mich noch mal auf dem Dach der Klinik herum, lasse Blick und Gedanken schweifen.

Dabei habe ich noch ein volles Programm vor mir: Selbsterfassungsbögen ausfüllen, Entspannungsübungen, was nicht alles. Wie soll man da noch zur Ruhe kommen und in nostalgischen Erinnerungen schwelgen, an so schöne Zeiten, als ich bis spät nachts in der Garage eines Freundes festsaß, um an den Rostlauben herum zu schrauben, die ich im Studium gefahren habe. Oder an die brutale Rosskur, mit der ich mir bei einer Toskana-Reise das Rauchen abgewöhnt hatte.

Und nebenbei habe ich auch noch erfahren, wie viel Wegstrecke meine mir noch verbliebene Niere jeden Tag in meinem Körper zurück legt. Faszinierend. Ich bin sicher, ich habe es entweder falsch verstanden oder mir nicht richtig gemerkt.

Die Nabel-Show #006

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018) …und neue von 2021

Kaffee, Fernweh und elektrische Mönche… um im Vorwort zur 6. Folge meiner alten Reha-Selbstgespräche (vom 4. 11. 2018) nicht immer nur über das lästige Thema mit K zu reden, inspiriert mich eine schlechte Tasse Morgen-Kaffee über sinnige Betrachtungen schlauer Tassen- und dummer Kaffee-Erfindungen. Ich erinnere mich an schöne Rom-Fahrten, bekomme Sehnsucht nach Italien, schweife ab Richtung Großbritannien und empfehle ein bisschen Douglas Adams…

Alter Blog-Text:

Es ist Sonntag, und gegen alle Hindernisse (mein eigenes Gehirn, die Busfahrpläne) versuche ich noch mal, die Deutsche Billard-Meisterschaften zu besuchen.

Während ich auf den Bus warte, sinniere ich über den Unterschied, bzw. die stopmotion-animierten Gemeinsamkeiten von Dieter Hallervorden und Bernard Cribbins und erinnere mich an alte „Ist ja irre“-Filme (was einem halt so in den Sinn kommt, wenn man auf den Bus wartet… wie?? Ihr denkt in so einem Moment nicht an die Wombles?!)

Nach dem Billard wird es literarisch: Star Trek Romane und Die Blechtrommel.
Eine obskure Mischung? Ja. Durchaus.

Die Wombels (gesprochen von Dieter Hallervorden)

Die Nabel-Show #005

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018)

Ursprünglich aufgenommen (wahrscheinlich) am 1.11.2018.

Alter Blog-Text:

Billard, BabCon und Busfahren – die 3 großen B’s, die mich in dieser sehr stimmungswechselhaften Folge beschäftigen.

War der Besuch der Deutschen Billard-Meisterschaft in der Wandelhalle (nicht zuletzt wegen dem gleichzeitigen Hörgenuß von Nerd & Krempel) der geistigen Entspannung noch ziemlich zuträglich, hat mich das Warten auf einen Bus, der mich zur Klinik & zum Abendessen zurück bringt, an den Rand meiner eh schon recht dünnen Nerven gebracht. Eine waschechte Krise am Rand der Bushaltestelle ist das Ergebnis, mit viel Geschimpfe, Gesang, Gedichten, Straßengeräuschen und dem Sinnieren über die Probleme, die mann so hat, wenn mann sich unvorsichtigerweise den Bart lang wachsen lässt.

Die Nabel-Show #004

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018)

Rabimmel, Rabammel, Rabumm…

Bin ich eigentlich zu fröhlich und gutgelaunt für dieses viel zu ernste Thema?

Ja, kann schon sein, aber genau dazu möchte ich im Vorwort dieser alten Aufnahme von 2018 ein paar Worte sprechen, die mich mittlerweile beschäftigen:

Wie gehe ich eigentlich mit der Krebs-Diagnose um? Wie wichtig ist für mich die Ablenkung, und wie echt ist meine gute Laune, wenn sie gut ist?

Danach gibt es dann aber wieder etwas leichtere Kost, versprochen, dann kommt der 4. Teil meiner Reha-Selbstgespräche vom 31. Oktober 2018:

Kein Bier zu Halloween, zumindest nicht in der Reha!

Die Beobachtung erwachsener Männer, wie sie sich um ein Puzzlespiel (Motiv: „Neuschwanstein“) zu angestrengten Fachgesprächen und bemühten Beratungen über die weitere Vorgehenstaktik bei der Fertigstellung besagten Neuschwansteins versammeln, nötigen mich zu einigen Betrachtungen über den Klinikalltag, über Doctor Who und Star Trek.

Man hat ja sonst nix zu tun. Und immer noch besser als puzzeln.