Heuschreckenplage im Goldrausch

“Paint Your Wagon / Westwärts zieht der Wind” (1969)

© Felix Herzog

Wo man singt, da lass Dich nieder…

Die Geschichte der USA ist eine Geschichte (ein)wandernder Menschen aus allen Ländern der Erde, die angetrieben von Sehnsüchten, Wünschen, Hoffnungen immer weiter in den Westen zogen, um dort ihr Glück zu suchen.
So auch zur Zeit des Goldrauschs, als ganze Scharen von Glücksjägern nach Kalifornien zogen, um dort ihr Glück in Form von Nuggets und Goldstaub zu finden.
…und oftmals merken mussten, dass ihnen andere Zutaten zum Glück nach wie vor fehlten.

In der Western-Musical-Komödie “Paint Your Wagon / Westwärts zieht der Wind” von 1969 ist es den (ausschließlich männlichen) Bewohnern einer über Nacht entstandenen Goldgräber-Stadt schmerzhaft klar, was ihnen zu ihrem Glück fehlt:

Frauen!

Denn es gibt dort einfach keine, und auch als ein vorbeireisender Mormone eine seiner beiden Frauen (gegen einen guten Preis) abgibt, ist der Mangel an weiblicher Bevölkerung in “No Name City (Population: male)” nach wie vor schmerzhaft spürbar.
Also beschließen die Männer, diesem Missstand Abhilfe zu schaffen, auf die gleiche Weise, wie es schon die alten Römer taten: sie rauben sich welche!

Lee Marvin, Clint Eastwood und Sean Seberg waren die Hauptdarsteller*innen dieses ungewöhnlichen Westerns, und liehen ihm auch (zumindest größtenteils!) ihre (mehr oder weniger wohlklingenden) Gesangs-Stimmen…

Trailer “Paint Your Wagon” (C) Paramount Pic.
Links:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert