Ernesto (die Kuh kackt!)

© Felix Herzog

Outtakes 2021, 4. Quartal

Zum Feste die Reste…

Zwischen den Tagen, wurde uns mal nachgesagt, sollen wir ja angeblich immer die besten Folgen parat stellen, Folgen, die echte Connaisseuse am meisten zu schätzen wissen, Folgen zum reinen Genießen, die Sahnestücke unserer podcasterischen Kunst gewissermaßen.

Das stimmt natürlich.

Gewissermaßen.

Manchmal.

Oder öfter auch mal nicht…

Eigentlich nämlich…

Also, dieses Jahr beispielsweise (wie auch in den Jahren zuvor) schneiden wir einfach die Outtakes vom letzten Vierteljahr zu einem großen Patchwork zusammen, als podcasterische Resteverwertung, und stellen sie online, in der wagen Ahnung, dass zwischen Weihnachten und Neujahr eh keiner mehr so richtig aufmerksam zuhört, weil alle so sehr mit Verdauen beschäftigt sind.

Da kann man dann auch einfach mal sagen was man penis.

Outtakes aus den Folgen:
Links:

Danny Weihnachtselfman

Nightmare Before Christmas

© Felix Herzog
© Felix Herzog

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,

dann drei, dann vier…
Dann steht der Weihnachts-Alptraum

vor der Tür.

Der übliche Weihnachts-Alptraum, bestehend aus Verdauungsstörungen, Verwandtschaft-Besuchen und “Wir schenken uns dieses Jahr nichts gegenseitig”-Fallen, das alles sollte eigentlich nicht Thema dieser Folge sein, denn wir beschäftigen uns dieses Jahr zur Vorweihnachtszeit mit einem Alptraum der etwas anderen Art:

Tim Burton’s THE NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS

Gregor und Felo unterhalten sich über den bekannten Stopmotion-Film von 1993, über eigene (verkleidet-als-)Nikolaus-Erfahrungen und über eine als Weihnachtsmann verkleidete, in Handarbeit Bild für Bild animierte Halloween-Weihnachts-Schreckgestalt.

Links:
© Felix Herzog

Abnabelung

Es ist soweit, die Nabel-Show ist umgezogen, und hat jetzt endlich wieder eine eigene Adresse!

Die (nigelnagel)neu Nabel-Show

Damit geht sie jetzt zum 3. mal neu an den Start, diesmal bekommt sie sogar eine Nullnummer! (Da es die 2 male davor keine gab, zählt das, finde ich auch!)

In Zukunft werden hier also keine Selbstbetrachtungen über Kaffee, Krebs und Kirchenbasare (als ob ich schon jemals über Kirchenbasare geredet hätte!) mehr den Sumpf verstopfen, stattdessen werden wir wieder wie gewohnt stringent, strukturiert und disziplinier… pfhhrr! Beinahe hätte ich es geschafft, das ohne zu lachen hinzuschreiben.

Die 13 alten Folgen bleiben allerdings hier im Sumpf, da fühlen sie sich wohl, die könnt Ihr also gerne hier immer wieder und wieder anhören. Wenn Ihr allerdings lieber meinen neuen Selbstgesprächen lauschen wollt, könnt Ihr das ab sofort (und dann hoffentlich einmal wöchentlich, wenn mein Plan aufgeht) hier tun:

https://die-nabel-show-podcast.podigee.io

Batman in Bunt (mit Musik in schwarzweiß)

Dick Tracy (1990)

© Felix Herzog

Nach 13 Folgen nabelschauender Selbstbetrachtung heißt es jetzt wieder:

Willkommen im Sumpf… im Sumpf des Verbrechens!

Wir versumpfen in dieser Folge endlich wieder genüsslich in knallbunter Popkultur – und knallbunter hätte es auch kaum werden können, denn wir betrachten den Film “Dick Tracy” von 1990.
In wichtigen (und unwichtigen) Rollen Warren Beatty (der auch Regisseur und Produzent war), Al Pacino, Madonna, Dustin Hoffman – und Colm Meany.

Film noir in Farbe (und bunt!)

Dick Tracy, seines Zeichens Comic-Gesetzeshüter, jagt seit den 1930ern Verbrecher in den Straßen von (Comic-)Chicago. Zuerst in einem von Chester Gould erdachten und gezeichneten Comic-Strip, erschienen in einer Chicagoer Zeitung, bald schon landesweit in den USA als beliebte Comic-Reihe (die bis heute fortgesetzt wird), später als Kino-Serial, Zeichentrick-Serie, Fernseh-Film und 1990 als farbenfrohe Blockbuster-Comic-Verfilmung.

Die Bekanntheit, die Dick Tracy in den USA genießt, konnte in Deutschland damals kaum erwartet werden, und nicht zuletzt deshalb hat wohl auch einer von drei Sümpflingen diesen Film heute zum ersten mal gesehen.

Hanky Panky! (Video-Clip zum Film, von Madonna)

Links:

Bambi, Locke & Fleisch-Toupet!

Die Nabel-Show #013

Felos Selbstgespräche (Krankenhaus, Teil 3)

Nach dem hochdramatischen Tiefpunkt der letzten Folge geht es diesmal glücklicher weiter: ich durfte schon nach einer verzweifelten Nacht die Isolierstation verlassen!

Also sitze ich, umtobt von Wind und Wetter (man hört es es!) draußen in der Freiheit (also: im Freien) und schaue den Handwerkern bei ihrem Handwerk zu (man hört auch das!)

Dann wird es überraschenderweise doch noch mal dramatisch, denn: Die Hubschrauber kommen! (Radar lässt grüßen!)

Twisted ToyFare Theatre (Foto-Comics)

Noch überraschender: Ich darf am nächsten Tag sogar schon das Krankenhaus verlassen! Mein Marschbefehl ist da!

Also ziehe ich Resumées und bedanke mich. Bei meinen Ärzt*innen, Pfleger*innen, Freunden und Familie. Und bei Euch Zuhörys, fürs Zuhören und die viele moralische Unterstützung, die ich von Euch allen bekommen habe.

(Aufgenommen am: 26. – 27. Oktober 2021)

Links:

Die Nabel-Show #012

Felos Selbstgespräche (Krankenhaus, Teil 2)

Der 6. Tag meines Krankenhaus-Aufenthaltes bricht an (und damit der 5. nach der OP), und nach einem entspannten (wenn auch OP-bedingt etwas kurzatmigen) nachmittäglichen Selbstgespräch im Krankenhaus-Garten mit Betrachtungen über das ideale Alter von Zimmerkollegen, Chefarzt-Visiten, Kreislaufprobleme, Gnocchi mit Bolognese und eine mögliche Top Ten von Dingen, die aus einem heraus gezogen werden können spitzen sich die Dinge zu…

Ich verbringe eine verzweifelte Nacht in Schrödingers Isolier-Box.

(Aufgenommen am: 25. – 26. Oktober 2021)

Links:

Die Nabel-Show #011

Felos Selbstgespräche (Krankenhaus, Teil 1)

Ob in der Reha oder im Krankenhaus, was ein waschechter Podcaster ist, der podcastet überall – zumindest dieser Podcaster!

Und deshalb habe ich auch während meines jetzigen Krankenhaus-Aufenthaltes wieder Selbstgespräche geführt (und aufgenommen, damit das nicht ganz so seltsam wirkt.)

Es geht im ersten Teil um schlaflose Nächte, Oswald Kolle, unheimliche, leere Räume, kreativ schnarchende Zimmer-Kollegen, Visionen von Schlangen und symbolträchtige Wilsberg-Träume (mit Sicherheits-Abfragen)…

Außerdem: es werden Schläuche gezogen und Körpergeräusche abgegeben! Hörys mit empfindsamen Gemütern sollten beim Zuhören besser weghören… oder laut vor sich hin summen.

(Aufgenommen am: 23. – 24. Oktober 2021)

Links:

Die Nabel-Show #010

Felos Selbstgespräche

Zwei Folgen an einem Tag?

Wenn man so geduldige Hörys hat, scheint einem nichts unmöglich, dann macht man (also, damit bin ich gemeint!) auch so was.

Der Grund: ich muss ein paar medizinische Sachverhalte, die ich falsch verstanden und dementsprechend in der 9. Nabel-Show reichlich makaber und vor allem: falsch dargestellt habe, ein bisschen richtig stellen.

Ich hoffe, dass ich das diesmal besser verstanden habe. Sonst entwickelt sich ein Teufelskreis daraus, aus dem ich nie wieder entkommen kann.

Denn:

So sieht’s einfach mal aus!

Damit diese Folge nicht ganz so kurz und Krankheits-lastig wird, gibt es noch zwei Lesungen: einmal Erotik (sprich: Schweinereien!) und einmal Post.

Alles im Preis mit inbegriffen. (Bildlich gesprochen.)

Ms. Fisher im Bann(er) der Serienrepublik (© Felix Herzog)

Die Nabel-Show #009

Felos Selbstgespräche

Vom nostalgischen Vor-3-Jahren-in-der-Reha-Audiotagebuch der Sprung zum aktuellen Tages… -geschehen(?)…

…wenn man das Geschehen nennen kann, was gerade geschieht.

Ich weiß also jetzt, wie die kommende Behandlung meines aktuellen Krebses aussehen wird, und obwohl es eine Prozedur ist, mit der ich auch schon gerechnet habe, und die ich auch schon mal hinter mich gebracht habe (vor genau 3 Jahren, nur an einer anderen Stelle im Köper), geht mit im Moment – verständlicherweise, hoffe ich – ein wenig die Muffe vor einer weiteren großen OP.

Also mache ich das, was bislang auch schon ganz gut geklappt hat, um mich abzulenken:

Ich rede darüber.

Ausführlich.

Mit anderen Leuten (Ärzten beispielsweise) und mit mir selbst.

Über die OP, aber auch über andere Dinge, die mich von dem Gedanken an die OP ablenken. Häkel-Daleks, Nadel-Fetische, Strahlen-Pistolen und der mittlerweile fast unvermeidbare Kaffee. Und ich schreie ein bisschen rum. Um mir Luft zu machen und auch, weil ich neulich nicht schnell genug reagiert habe, um eine dämliche, nervige Passantin auf der Straße anzuschreien (die das wahrscheinlich auch nicht verdient hätte, aber zumindest vielleicht doch ein bisschen mehr verdient hätte als Ihr. Verzeiht mir.)

Und ich mampfe Lebkuchen.

Einfach weil es sie schon gibt!

Die Nabel-Show #008 (vorläufiges Finale!)

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018) …und neue von 2021

Das große Finale meiner 2018er-Reha-Selbstgespräche! Die achte und letzte Folge der alten Nabel-Show, aufgenommen am letzten Tag meines Reha-Aufenthaltes, dem Morgen der Abreise…

Davor allerdings erst mal ein diesmal sehr langes Vorwort – so lange, dass die eigentliche Show schon fast zum Nachwort verkommen müsste (wenn es nicht noch ein tatsächliches Nachwort gäbe!)

Neben weiteren Betrachtungen über… äh… dies und das (kann man es glauben? ich habe gerade eben erst die Aufnahme beendet, und schon hab ich alles vergessen, worüber ich geredet habe, außer: Kaffee!), spreche ich auch ein wenig über ernstere Themen, die mich in dieser Zeit beschäftigen, psychische Probleme und Depressionen…

Link:

Implosion in der Spirale: Leben mit Depression & ADHS (Podcast von Trek am Dienstag zum Welttag für Psychische Gesundheit)

Alter Blog-Text:

Das war’s! Die letzte Folge meiner ganz persönlichen Reha-Nabelschau…Show.

Warum ich an Reise-Tagen immer nervös und unruhig bin, selbst dann, wenn ich nur faul irgendwohin gefahren werden muss, weiß ich wirklich nicht…

Es geht heute also endlich nach Hause! So schön es auch im Hessischen Wald war, aber ich vermisse Köln und meinen ganz normalen Alltag. Nicht, dass ich den sofort wieder haben werde, aber zumindest muss ich die restlichen Tage der 100 Tage Schonfrist nicht in einem Klinikbetrieb verbringen, so erholsam das auch sein konnte (da muss ich ganz ehrlich sein.)

Ich bedanke mich bei Euch allen, die sich mein Geplapper angehört haben und wünsche Euch noch eine schöne Zeit. …und auch, dass Ihr alle Eure Körperteile, wenn möglich, behalten könnt.