Frank und der Bus

© Felix Herzog

M*A*S*H, s04e06 “The Bus / Frank und der Feind”

Felo, Gregor, Tobi

Kennt Ihr das? Busreisen?

Busreisen sind schon was ganz spezielles – vor allem, wenn man sich irgendwo im Feindesland in Hannover oder Korea verfährt, eine Panne hat und alle gängigen Orientierungsversuche (wie Windrichtung feststellen, Leute fragen oder sich an den Sternen orientieren) fehlschlagen.

Das haben auch fünf kleine Hauptdarsteller aus M*A*S*H in einer bemerkenswerten Quasi-Bottle-Show feststellen müssen, die sich eigentlich nur von einer anstrengenden Ärzte-Konferenz auf dem Heimweg ins (verlassene?) heimatliche 4077ste befinden wollten…

Links:

M*A*S*H in Vietnam

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China Beach (Season 1)

Was bekommt man, wenn man den Vietnam-Krieg nach Korea verfrachtet?

Richtig, M*A*S*H.

Und was kommt heraus, wenn man M*A*S*H wieder zurück nach Vietnam bringt?

China Beach.

Verwirrend?

Macht nichts….

M*A*S*H meets ER meets Apokalypse Now

Sebastian hat Felo vor ein paar Jahren darauf neugierig gemacht, und nun haben sich die beiden am Strand von China Beach getroffen, um über diese nicht ganz gewöhnliche Militär-Lazarett-Serie zu reden.

Eine TV-Serie von 1988, die wirkt, als ob M*A*S*H erwachsen geworden und in den Vietnamkrieg (zurück) gezogen wäre, die aber diesmal den Focus auf die Sicht der Frauen legt, die als Schwestern, freiwillige Rotkreuzhelferinnen und Zivilistinnen dabei waren.

Eine Serie, die wie auch M*A*S*H in die menschlichen Abgründe blickt, dabei aber möglicherweise einen Schritt näher an die Kante geht…

Links:

Fehlt nur noch die amerikanische Flagge im Hintergrund!

Im Sumpf des schwarzweißen Grauens

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The Alligator People / Im Sumpf des Grauens (1959)

Herzlich willkommen beim Monster M*A*S*H, herzlich willkommen im Sumpf des Grauens!

Wir begeben uns in schwarzweiße Grau-sigkeit und folgen Beverly Garland 1959 auf den Spuren ihres verschollenen Ehegatten in die Sümpfe von Louisiana, wo sie unter anderen auf eine besonders grau-sige Spezies trifft:

Das entsetzlichste aller Kreuzungs-Monster: Der Krokofant!

Alligatoren-Leute!

Ganz schön grau-selig!

…oder hätte man doch eigentlich annehmen sollen. Aber halt irgendwie doch nur etwas grau…

Wir überlegen uns (neben anderem), ob Alligatoren hier wirklich die beste Wahl waren, um erschreckende Bestien zu kreieren, ob Regenwurm People, Lobster People oder Axolotl People nicht vielleicht viel erschreckender gewesen wären, und ob nicht natürlich der Mensch die gefährlichste Bestie von allen ist…

Links:

Noch eine Portion Eskapismus gefällig?

2022: Outtakes (1)

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Und wieder ist ein Vierteljahr vorüber… und was hat es uns gebracht? Glück? Wohlstand? Soziale Gerechtigkeit? Oder wenigstens atemberaubend berückende Schönheit?

Nichts dergleichen natürlich. Reste und Abfall, im Weltgeschehen wie auch hier im Sumpf.

Mit dem Unterschied, dass die zusammen geschnippelten Podcast-Reste der letzten drei Monate möglicherweise noch einen erfreulichen, wenn auch eskapistischen Unterhaltungswert haben können… was man vom Weltgeschehen ja nicht gerade behaupten kann.

Diese freundlichen Köpfe haben uns im letzten viertel Jahr ihre Stimmen geliehen.
Outtakes aus:

Team Klinger… oder: Die Wanze

M*A*S*H “38 Across”

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Kann es sein, dass wir uns zur Zeit furchtbar langweilen – so sehr, dass wir schon über M*A*S*H reden?!

Die Sumpfbewohner des 4077sten langweilen sich auf jeden Fall, und vertreiben sich die Zeit mit Kinderspielen und Kreuzworträtseln. Und das gibt den Aufhänger ab für die Episode, die wir (nicht ganz aus eigener Kraft) für diese Sumpf-Folge ausgesucht haben:

“38 Across / In Teufels Küche”

…außerdem stellen wir zum ersten mal eine ganz wichtige Frage, eine Frage, die wir uns in diesem Podcast zumindest noch nie zuvor gestellt haben und nach der (…also, nach der Antwort auf die Frage) dann auch diese Folge benannt wurde.

Links:

Eine Metanebensümpflichkeit

Was es mit einem macht, über Filme und Serien zu reden…

© Felix Herzog

Worüber redet man eigentlich, wenn man nichts mehr hat, über das man reden kann, wenn man sonst über Filme und Serien redet?

Vielleicht redet man darüber, wie es ist, über Filme und Serien zu reden?

Das wäre eine Möglichkeit.

Oder redet man darüber, was es mit einem macht, über Filme und Serien zu reden? Ob man beispielsweise anders Filme und Serien schaut, seit man über Filme und Serien redet, im Vergleich zu damals, als man Filme und Serien geschaut hat, ohne darüber zu reden… oder einem noch keiner zugehört hat, wenn man nach dem Schauen von Filmen und Serien über die geschauten Filme und Serien geredet hat?

Äääääähh… auch möglich.

Oder redet man über Türklingeln und Kaffee?

Warum nicht… wenn man über sonst nix reden kann…

Eine Unpacking-Gallerie

Glücklicherweise haben wir von einem Hörer etwas geschenkt bekommen, also können wir zwischendrin mal kurz den Kopf aus dem eigenen… äh… Erfahrungsbereich ziehen und ein Unpacking-Audio einführ… dazwischen schieben!

Ist ja irre, diese tolldreisten Podcaster!

Die Carry-On-Filme

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Wenn irres Gelächter durch den Sumpf hallt, befinden wir uns entweder im Geheimlabor eines wahnsinnigen Wissenschaftlers (beispielsweise Dr. What) – oder wir beschäftigen uns mit Kult-Komödien, die uns – ähnlich wie M*A*S*H – über lange Zeit begleitet und begeistert haben.

Die erste Komödien-Filmreihe, mit der wir uns in diesem Sinne beschäftigen wollen, ist durch ähnliches irres, wenn auch deutlich dreckigeres Gelächter bekannt geworden (der schmutzigen Lache eines schmutzigen alten Mannes):

Die britische Carry On-Filmreihe – oder wie sie bei uns bekannt wurde:

Ist ja irre!

Ob als Taxifahrer, Polizisten, französische Kopfabschneider, Ärzte, Soldaten, Camper, Lehrer oder Fremdenlegionäre, die stets wechselnde, und doch immer wiederkehrende Carry On-Truppe um Kenneth Williams, Sidney James, Hattie Jacques, Joan Sims, Charles Hawtrey, Kenneth Connor und anderen Größen britischer Comedy hat uns in den 80ern und 90ern zu debilem Kichern und Gackern gebracht… aber schaffen sie das heute auch noch?

Carry On Podcasting!
“Unsere” Carry On’s (Trailer):

The Smell of Gregor

M*A*S*H “The Smell of Music / Mit erhobener Nase”

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Angeblich sind wir ja irgendwann mal ein M*A*S*H-Podcast gewesen… dieses Gerücht hält sich zumindest hartnäckig.

Also gut, reden wir mal wieder über M*A*S*H

Olfaktorische contra akustische Kriegsführung – oder genauer gesagt: Gestank und Lärm als Waffen in einem Kleinkriegs-Nebenschauplatz am Rande des Korea-Kriegs, darum dreht sich die heutige Folge.

Zusammen mit Gregor (Nein, ich weiß NICHT, wie Gregor riecht, denn wir haben vorbildhaft distanziert aufgenommen; aber ich vermute: ambrosisch! (Anm. d. Autors)) unterhält sich Felo heute über eine M*A*S*H-Folge, die 15. (oder 16.) aus der 6. Staffel:

“The Smell of Music / Mit erhobener Nase”

Es wird anrüchig im Sumpf…

2+2=4 (…immer und überall!)

Professor van Dusen (die Denkmaschine)
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Oh, weh!(…bauschulte)

Wir begeben uns wieder einmal in Den Sumpf des Verbrechens und begleiten einen der illustresten Verbrechensbekämpfer aller Zeiten von New York aus um die ganze Welt:

Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen, genannt Die Denkmaschine, Universal-Wissenschaftler von Weltruf und einer der (geistig) größten und bedeutendsten (Amateur-)Kriminologen (NICHT Privatdetektiv!) des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts – nebst seinem weitaus weniger bedeutsamen (aber nicht unwichtigem) treuen Begleiter, Assistenten, Chauffeur, Vorleser, Laufbursche, Mann fürs Grobe, Chronisten und bestem Freund Hutchinson Hatch, rasender Reporter vom Daily New Yorker.

Wie? Nie davon gehört?

Dann habt Ihr offensichtlich noch nie die Professor van Dusen-Hörspiele von Michael Koser gehört, und es ist an der Zeit, dass wir diese beklagenswerte Wissenslücke für Euch stopfen.

Links:

Ernesto (die Kuh kackt!)

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Outtakes 2021, 4. Quartal

Zum Feste die Reste…

Zwischen den Tagen, wurde uns mal nachgesagt, sollen wir ja angeblich immer die besten Folgen parat stellen, Folgen, die echte Connaisseuse am meisten zu schätzen wissen, Folgen zum reinen Genießen, die Sahnestücke unserer podcasterischen Kunst gewissermaßen.

Das stimmt natürlich.

Gewissermaßen.

Manchmal.

Oder öfter auch mal nicht…

Eigentlich nämlich…

Also, dieses Jahr beispielsweise (wie auch in den Jahren zuvor) schneiden wir einfach die Outtakes vom letzten Vierteljahr zu einem großen Patchwork zusammen, als podcasterische Resteverwertung, und stellen sie online, in der wagen Ahnung, dass zwischen Weihnachten und Neujahr eh keiner mehr so richtig aufmerksam zuhört, weil alle so sehr mit Verdauen beschäftigt sind.

Da kann man dann auch einfach mal sagen was man penis.

Outtakes aus den Folgen:
Links: