Eine unserer ersten Folgen und frühesten Abschweifungen vom Thema M*A*S*H war unsere Nebensümpflichkeit über Barbarella.
Diese Folge ist quasi ein Spinoff dazu – also ein Spinoff zum Spinoff.
Wir unterhalten uns heute über einen SciFi-Film, der als Parodie auf Barbarella gilt, aber auch mehr andere Science Fiction Werke parodiert, als zum Teil mit bloßem Auge erkennbar ist (vor allem, wenn man sich ungeschickterweise eine schlechte VHS-Kopie anschaut) den zu Recht als trashig verschrienen Film aus dem Jahr 1980…
…der nicht nur den Beginn der großen Kino-Karriere von Playmate Dorothy Stratten darstellen sollte, sondern tragischerweise auch zeitlich das Ende ihres kurzen Lebens markierte.
Lars und Felo (Podcaster in FUTURISTISCHER Farbe!)
Irgendwann mal, zu grauen Vorzeiten, hatten wir den großartigen Plan gefasst, zu allen Charakteren von M*A*S*H ein passendes Äquivalent in der Popkultur zu finden. Wir hatten den Anfang mit Radar gemacht… und dann das große Vorhaben vergessen. Heute greifen wir diesen Gedanken wieder auf und finden das Gegenstück zu Hawkeye im München der 80er Jahre:
Wo sind die barbusigen, jungen Frauen, die uns umlagern? Wo?!!
Auf den Wiesen am Rhein lümmeld und uns wie die schmutzigen, alten Männer, die wir sind, gebärend (während wir doch eigentlich ältere, ernsthafte Herren sein sollten!) reden wir über die TV-Serie von Helmut Dietl von 1981, in der titelgebenden Hauptrolle mit dem bayrischen Charakter-Darsteller Helmut Fischer und in Nebenrollen mit vielen bekannten Gesichtern aus unserer Fernseh-Kindheit, wie der Supernase Tommy, dem personifizierten politischen Aschermittwoch, sowie dem Meister Eder und seiner Putzfrau, hochnostalgisch besetzt.
Wir lassen uns von den Machern der Serie den Begriff “Stenz” definieren und versuchen uns unsererseits an einer eigenen Begriffs-Bestimmung dieses ur-bayrischen Männer-Typus. Wir versuchen zu klären, ob Hawkeye wohl auch ein Stenz ist, und wer sonst noch als Stenz kategorisiert werden könnte – und stoßen dabei nicht nur in Sitcom-Gefilde vor, sondern auch – wenig überraschend – wieder mal in Den Weltraum, unendliche Weiten.
Wir reden heute endlich über die erste Spin-Off-Serie zu M*A*S*H (wenn es denn tatsächlich ein Spin-Off zu M*A*S*H war!), in dem eine Hauptfigur aus dem Film, die in der Serie zum besseren Stichwortgeber Hawkeyes degradierte worden war, unverhofft zum Chefarzt einer eigenen Krankenhaus-Serie befördert wurde:
Trapper John M.D.
Wir reden über die frühen Anfänge des titelgebenden Mediziners auf der Ponderosa, sinnieren über unsere früheren Seh-Erinnerung an Krankenhaus-Serien, erkunden Hinweise auf & Parallelen zu M*A*S*H und fragen uns: wieso denn Rippchen?!
Zurück zu den Wurzeln… das heißt zumindest bei uns im Sumpf: zurück zu Robert Altman! In unserer Nullnummer haben wir über M*A*S*H, den Film von 1970 geredet, heute sprechen wir über ein weiteres filmisches Mach- (oder Meister?)-Werk des Großmeisters des altmännischen Kubismusfilms und Weltmeisters im Durcheinanderredenlassen:
Obwohl der Film mit Robin Williams und Shelly Duvall in den Hauptrollen durchaus eine große Fangemeinde hat, gilt er dennoch als einer der Schlechtesten aus dem Gesamtwerk von Robert Altman, wenn nicht gar als einer der schlechtesten Filme überhaupt.
Ungeachtet dessen (oder wenigstens teilweise in Unkenntnis davon!) haben wir uns den Film angeschaut, nicht nur aus reiner Popeye-Begeisterung (die wohl ohnehin nur in Dritteln unter unseren Podcastern vorhanden ist – und da zumindest historisch betrachtet auch eher begründet in einer eklatanten Popeye-Unkenntnis aus der Kindheit!), sondern vor allem, um herauszufinden, was es eigentlich ist, das diesen Film so außergewöhnlich… oder so außergewöhnlich schlecht macht. Denn eines kann man Robert Altman nicht nachsagen: dass seine Filme gewöhnlich und durchschnittlich sind. Und das gilt nicht nur für M*A*S*H, sondern auch für Popeye.
Quelle: https://popeye.fandom.com/wiki/SweethavenQuelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Popeye_VillageSweethaven / Popeye Village damals… und heute.
Zum ersten mal seit langem sitzen sich Thure und Felo wieder in persona gegenüber, offline, Outdoor, so richtig echt im selben… äh.. Draußen.
…und dann wissen sie nicht, worüber sie reden sollen.
Eine kleine, absichtlich eher unvorbereitete Plauderei (zumindest inhaltlich unvorbereitet), um die gefühlte Sommerpause zu überbrücken. Und den Umstand zu feiern, dass auch wir uns endlich wieder trauen, uns zumindest draußen im Freien persönlich zu treffen, so richtig mit Nebengeräuschen und allem, halt ganz so, wie es eigentlich sein sollte!
Daher haben wir diesmal auch kein richtiges Thema, sondern plaudern einfach drauf los, sinnieren darüber, wer aus der M*A*S*H-Besetzung welches Spice Girl sein könnte, rekapitulieren unsere einstmals gefassten Pläne für diesen Podcast und seine Nebensümpflichkeiten, kommentieren das (akustische) Leben im Hinterhof und lösen ein Quizrätsel auf gekonnt fachmännische Art. Falls Euch so viel entspannte Planlosigkeit zusagt, laden wir Euch herzlich ein, einen lauen Sommerabend mit uns zu verbringen.
Der Sumpf (der im 4077th) ist ja eigentlich nichts anderes als eine Wohngemeinschaft, eine WG…
Manchmal reicht so wenig schon aus, um eine nebensümpfliche Querverbindung herzustellen.
Ergo reden wir diesmal über eine der ungewöhlicheren WG-Komödien (von denen es ja mehr als reichlich gibt) der letzten Jahre, die 2014er neuseeländische Independant-Vampir-Mockumentary von Taika Waititi und Jemaine Clement:
Wenn Euch Vampire also auch so sehr am Herzen liegen wie uns, dann bleibt dran, wenn sich Karin, Thure und Felo über die untoten Bewohner dieser WG in der Wellingtoner Vorstadt und ihren erstaunlich normalen Alltag unterhalten (und dabei den Zusammenhang zur M*A*S*H-WG ziemlich schnell wieder vergessen!)
Die Schwestern aus M*A*S*H: In unserer Wahrnehmung wurden sie von den Machern der Serie meistens nur als nette Hintergrund-Staffage eingesetzt, sie dienten als Blickfang, Love Interest notgeiler Ärzte, kamen hin und wieder mal als einzelne mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere einer Handlung zum Einsatz, aber selten genug bekommt die Schwestern-Belegschaft des 4077thM*A*S*H auch mal die größere Aufmerksamkeit des Publikums.
Eine der wenigen großen Ausnahmen der Serie ist in Staffel 5 die Episode:
“The Nurses / Unsere guten Schwestern”
Wir haben uns diese Folge angesehen, die gleich ein ganzes Zelt voll Schwestern in den Focus der Handlung rückt, und reden über Fudge, Hitze, Konflikte, unfaire Vorgesetzte, dumme Männer und ganz nebenbei auch über die vier Schwestern, die Hauptfiguren dieser Geschichte.
Der letzte Tag in Tobis Reise-Quarantäne bricht an – und wieder – und wieder… das Murmeltier grüßt auch von den Hafenmauern vor Kapstadt.
Trotzdem, es bleibt spannend: Gehen die Burger aus? Muss noch mal Wäsche gewaschen werden? Gehen alle Passagiere gleichermaßen vorbildlich mit der Körperhygiene im Krisenfall um? Kann man Death Metal auf der Silent Party hören? Gibt es Internet? Und dürfen Tobi und die Beste Ehefrau Von Allen irgendwann Südafrika wieder verlassen?
(Spoiler: Nein. Ja. Nein. Nein. Manchmal. Ja!!)
Weil’s so schön war, gibt es das Tagebuch diesmal in einer ganz eigenen, exklusiven Tagebuch-Solo-Sonder-Folge, ohne störende Rahmenhandlung oder andere Themen, die davon ablenken könnten – wenn man von den üblichen Abschweifungen wie Bartbinden, Buffy & Ballermann absieht.
Bis das mit dem Verreisen irgendwann in ferner Ferne wieder problemlos klappt, und bevor wir zuhausegebliebenen Sumpfbewohner demnächst zum Großen Finale von Tobis Tagebuch aus der Quarantäne in seinem Schwimmenden Goldenen Käfig vor den Hafenmauern von Kapstadt aufbrechen, hier in einer Sonderfolge noch mal alle bisherigen Teile in einem Tagebuch-Supercut. Damit doch noch mal nostalgische Fernweh-Gefühle aufkommen – auch wenn es vielleicht nicht die richtigen sind!
…oder wird uns zu diesem Zeitpunkt, an dem da draußen (gefühlt) schon alle so unglaublich gelockert sind, eine weitere Folge mit dem Thema “Quarantäne” endgültig in den Sektor der Nostalgie-Podcasts rücken?
Wie dem auch sei, Schwarzmalerei oder verfrühte nostalgische Gefühle – wir reden in dieser Folge über die M*A*S*H-Episode:
“Heal Thyself / Heile Dich selbst”(Staffel 8, Episode 17)
Inkognito auf der Suche nach WLan: Lord Voldemort & Batman!
Nostalgisch kann es aber doch noch werden, wenn Tobi ein weiteres Kapitel aus seinem Quarantäne-Tagebuch vorliest und uns mitnimmt auf eine Reise nach Südafrika, eine Reise zurück in eine lang, lang zurückliegende Zeit, als die Welt noch jung, wir alle noch klein und unschuldig waren. Und die Corona-Krise gerade erst begonnen hatte.
…und Batman und Lord Voldemort in ihrem Luxus-Käfig vor Kapstadt fest saßen.