Die Mumins: mein ganz persönlicher Goldener Drache

Die Mumins von Tove Jansson

© Felix Herzog

Die Mumins, das sind doch diese knuffige, kleine Wesen, die man überall auf Tassen und so sieht, die sehen ein bisschen aus wie Flusspferde, und sollen doch angeblich Trolle aus Finnland (oder Schweden?) sein… oder?

Richtig. Das sind sie. Trolle aus der Schreib- und Zeichen-Feder der finnisch-schwedischen Autorin und Illustratorin Tove Jansson, die vor vielen Jahrzehnten begonnen hat, die Geschichten dieser ganz besonderen Troll-Familie, der Mumintrolle und ihrer Freunde zu erzählen, in Roman- und Comic-Form, und die heute noch immer wieder so viele Menschen verzaubern und begeistern.

Die Mumins, das ist außerdem ein Schatz, den ich, ebenso wie viele andere Liebhaber dieser ganz besonderen Troll-Welt, seit meiner Kindheit in meinem Herzen trage und den ich nun (beinahe) bereit bin, mit anderen zu teilen…

Aber vorher…

…gibt es Höry-Post, die mir in der Reha viel gute Laune geschenkt hat!

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Von Schwalben umschwärmt

Ein Lagebericht aus der Reha-Klinik

© Felix Herzog

Vor vielen Jahren saßen zwei Männer, zwei Sockenpuppen, ein Teller mit Torten und eine hungrige Taube auf dem Dach einer Reha-Kliniken und plauderten…

Heute sitze ich wieder, wenn auch alleine, auf einer Dach-Terrasse, wieder in, bzw. auf einer Reha-Klinik, statt Torte gibt es diesmal Bier(!) und statt der Taube werde ich von den tollkühnen Flugkünsten der örtlichen Schwalben umschwirrt. Denn ich habe diese Woche meine mittlerweile dritte Reha angetreten, und darüber berichte ich ein wenig, bevor ich mich wieder anderen Dingen widme.

…wenn Ihr Interesse an weiteren Berichten aus der Reha habt, dann empfehle ich meine Selbstgespräche aus der Nabel-Show.

Sein oder Nichtsein

“Theatre of Blood / Theater des Grauens”

© Felix Herzog
Bei Hochwasser hat der Rhein durchaus Sumpf-Qualitäten!

Als dereinst ihr Tal überschwemmt war, konnten sich die Mumins noch auf ein schwimmendes Theater retten – wenn dagegen heute der Rhein Hochwasser trägt, setzen wir Sumpf-Bewohner uns einfach ein wenig höher ans trockene Rheinufer, sehen zu, wie die Leichen unserer Feinde an uns vorbeitreiben und plaudern über ein anderes Theater… eines, das ungleich blutrünstiger ist als jenes, das der friedlichen finnischen Troll-Familie Zuflucht geschenkt hat: das…

“Theater des Grauens (Theatre of Blood)”

Wir reden heute im Sumpf des Grauens über eine schwarze Komödie aus dem Jahr 1973, in der Vincent Price sein Talent als Shakespeare-Darsteller unter Beweis stellen konnte, als er in der Person des geschassten Mimen Edward Lionheart blutige Rache an seinen Kritikern nimmt, und eine(n) nach den anderen meuchelt, mordet und metzelt – und alles in feinster Shakespeare-Manier!

Theatre of Blood (Trailer) – © United Artists

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Shakespeare in 5 Minuten: “Next” von Aardman Animation
Richard III – Illustration von © Felix Herzog
Drei Podcaster mit guter Mine zum bösen Spiel, im Hintergrund die überflutete Außen-Toilette

Entenhausen in Lüdenscheid

Zum 90. Geburtstag von Donald Duck…

© Felix Herzog

Entenhausen liegt ja bekanntlich ganz nah bei Lüdenscheid

…nicht? Nein? Sicher? Na, dann eben nicht. Dann bin ich halt einfach so nach Lüdenscheid gefahren, um die Rückspultaste zu besuchen, und nehme bei der Gelegenheit mit Sebastian, Jan und Gerrit eine kleine, ungezwungene Plauderei zum Jubeltag des wohl bekanntesten aller Erpel auf:

Donald Ducks 90. Geburtstag!

Am 9. Juni 1934, so will es zumindest die offizielle Geschichtsschreibung, erblickte Donald Duck erstmals das Licht der Welt, respektive: der Leinwand, als arbeitsscheuer Nebencharakter in dem Disney-Kurzfilm “The Wise Little Hen”. Seitdem sind Jahrzehnt ins Land gegangen, neun an der Zahl, in denen der cholerische enterisch zwar älter geworden ist, aber nicht unbedingt weiser.

Und ob Donald in all der Zeit tatsächlich gealtert ist (oder nur älter geworden), das ist eine Frage, die wir wir, neben vielen anderen Fragen, versuchen werden zu beantworten, wenn wir uns nicht nur mit Entenhausens glücklosestem und bekanntestem Bürger beschäftigen, sondern auch mit seiner Familie, seinen Freunden, seinen Gegnern, seiner Garderobe, seinem Stammbaum, seinen Parallelen zu M*A*S*H und den Peanuts… und seinem Frühstücks-Ei!

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Down the Rabbit Hole

© Felix Herzog

Höhlen, Tunnel, Grotten, Gräber

Aus Gründen nehme ich, kurz nachdem ich mich mit Kai für den RetroCast ganz tief in den Kaninchenbau begeben habe, noch eine kleine Solo-Plauderei auf, die mir schon seit einigen Tagen zum Thema Höhlen, Tunnel, Grotten, Gräbern und anderen unterirdischen Räimlichkeiten in meinem Eichhörnchen-Gehirn herum spukt…

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Dinosaurier-Tal mit Maulwurfs-Höhle

Der mysteriöse Besucher vom Planeten Niesbeck

© Felix Herzog

ALF “Der mysteriöse Fremde / Turkey in the Straw”

Was macht eigentlich…

…oder genauer gesagt: Was hat Wer aus dem M*A*S*H-Cast sonst noch so gemacht?

Diese Frage haben wir uns vor langer Zeit mal gestellt, und heute wollen wir endlich mal eine der vielen möglichen Antworten darauf geben.
In diesem Fall schauen wir auf einen vergleichsweise kurzen Auftritt, den David Ogden Stiers in der beliebten Sitcom “ALF” hatte: als Obdachloser Flakey Pete Finnegan – eine Rolle, die auf den ersten Blick wohl so nichts gemein hat mit dem versnobten Bostoner Aristokraten Major Charles Emerson Winchester III… oder etwa doch?

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Der Schlumpf, der vom Schlumpf fiel

Comic “Der Schlumpf, der vom Himmel fiel” von Tebo

© Felix Herzog

Schlümpfe haben seit langem einen angestammten Platz im Sumpf… nicht wegen des Reimes, eher aus anderen, zum Teil kulinarischen Gründen. Und so kann ich es mir auch leicht machen, sie zum Thema eines schlumpfigen Solo-Podcastes zu machen, ohne mir groß darüber Gedanken machen zu müssen, wie ich Schlumpfhausen in den Koreakrieg eingliedern kann…

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Gefangen in einem temporären Fragment

M*A*S*H-Episode “Um Leben und Tod / Life Time”

© Felix Herzog

Eine ganz besondere Episode von M*A*S*H steht heute auf dem Programm, eine Episode, die 1979 bei Ihrem Erscheinen einigermaßen ungewöhnlich gewirkt haben dürfte – gemessen an dem, was das Publikum zu der Zeit sonst so im Fernseh- und speziell Vorabend-Programm gewohnt war:

“Um Leben und Tod / Life Time”

Diese Episode aus der 7. Staffel M*A*S*H erzählt in quasi-Echtzeit den Wettlauf gegen die Zeit, als ein Patient ins 4077ste eingeliefert wird, der innerhalb von 20 Minuten eine neue Aorta eingesetzt werden muss, ansonsten wäre mit schlimmsten Konsequenzen zu rechnen.

Die Uhr tickt – und das im wahrsten Sinn des Wortes!

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Helden in Zipfelmützen

“The Hobbit” (Zeichentrickfilm, 1977)

© Felix Herzog

Vor langer Zeit, als diese Welt noch jung war und Felo Zoglin in einer Höhle in Köln lebte, hatten wir den Plan gefasst, zu jedem*r der M*A*S*H-Insass*innen ein Pendant in der Popkultur zu finden. Weit sind wir damit nicht gekommen, zugegeben, und in dieser Folge finden wir auch noch ein Gegenstück zu jemanden, den wir schon mit Batmans Butler verglichen hatten:
Radar O’Reilly, bei dem wir einige (oberflächliche?) Ähnlichkeiten mit J.R.R. Tolkiens Hobbit Bilbo Beutlin, speziell im Roman “Der Hobbit” festzustellen glaubten.

“Der Hobbit”, anders als das bekannteste Werk Tolkiens, “Der Herr der Ringe” als Kinderbuch geschrieben, wurde im Lauf der Zeit mehrfach adaptiert, als Hörspiel, Comic und in mehreren Film- und TV-Adaptionen. Wir haben uns die eher unbekannte Zeichentrick-Verfilmung aus dem Jahr 1977 angeschaut, mit der sich Arthur Rankin Jr. und Jules Bass, die Macher des deutlich bekannteren Films “Das letzte Einhorn” an dem Stoff um den kleinen Hobbit versucht haben, der mit 13 Zwergen und einem Zauberer hin zum Einsamen Berg und wieder zurück reist und dabei allerlei märchenhafte Abenteuer erlebt.

“The Hobbit” (Trailer)
Links:
  • “The Hobbit”, frei zu streamen (ohne Gewähr!) auf Archive.org (Version 1 und Version 2)

…und sie sprachen in fremden Zungen.

Synchronisation, Hörspiele und andere Stimmen.
© Felix Herzog

Gregor, ein bekennender Synchron-Fassung-Kucker und Felo ein hartnäckiger O-Ton-Harthöriger, unterhalten sich heute ein bisschen über das weite Feld der Synchron-Sprecherei (und anderer Sprechereien), ausgelöst durch die verblüffende Erkenntnis, dass sich zwei ihnen liebe und teure Charaktere, B.J. Hunnicutt aus M*A*S*H und Benjamin Sisko aus Deep Space Nine ein und dieselbe Stimme teilen (nämlich die von Jörg Hengstler.)

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