Die Nabel-Show #002

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018)

Der 2. Teil meiner alten Selbst- und Andere(s)-Betrachtungen aus der Reha von 2018…

(Genaues Datum der Original-Aufnahme unbekannt, mit einiger Sicherheit aber Ende Oktober 2018)

Die Blasmusik vertreibt mich aus der Wandelhalle. (Was kann Blasmusik auch sonst bewirken?)
Beim Spaziergang durch den Kurpark sinniere ich über Depressionen, Bruce Lee, Koordinations-Schwierigkeiten nach der Narkose, Billard und ziehe so einige Vergleiche zwischen Realität & M*A*S*H.

Die Nabel-Show #001

Felos Selbstgespräche aus der Reha (von 2018)

Felo (rechts) & sein Alter Ego

Totgesagte leben länger… oder vielleicht passt auch besser der Spruch mit dem Unkraut… ach, ich weiß es auch nicht.

Was ich weiß, leider, ist, dass die Dumme, Alte Sau, der Krebs wieder zurück ist. (Es gibt keine gute Art, das zu sagen, also kann ich es auch so sagen.)
Vor 3 Jahren hat man mir eine Niere rausgenommen, weil sich darin ein fieser, fetter, bösartiger Tumor eingenistet hat, und in der Annahme, dass das Schlimmste, was jetzt noch kommt, der Kampf gegen die Langeweile wäre, habe ich 2018 eine Reihe sinn- und qualitäts-loser Selbstgespräche während meines Reha-Aufenthaltes in Bad Wildungen aufgenommen. Betrachtungen über den Klinik-Alltag, Star Trek, Billard-Turniere, Doctor Who Conventions, Blasmusik in Wandelhallen… und auch ein bisschen über den Krebs.

Aus gegebenem Anlass, nämlich dass jetzt, ziemlich genau 3 Jahre später, wieder Krebs gefunden wurde (diesmal in den Lymphen), und ich mich momentan noch in der Phase befinde, in der die Mediziner*innen genau feststellen müssen, welche Sorte Krebs das ist und wie genau er zu bekämpfen sein wird, habe ich beschlossen, ein wenig nostalgisch zu werden, die alten Aufnahmen noch mal aus dem Keller zu holen und hier noch mal zum Besten zu geben – und sei es auch nur als Beschäftigungs-Therapie, bis ich weiß, durch welche medizinischen Mangeln ich demnächst gedreht werde, um den aktuellen Krebs auch wieder los zu werden.

(Blog-Eintrag zur 1. Folge der Nabel-Show.)

Was macht man, wenn man seit kurzem nur noch eine Niere hat und sich in der Reha langweilt? Man nimmt einen Podcast auf!

Nachdem Tobi zwar den restlichen Kuchen da gelassen, aber das Mikro wieder mitgenommen hat , habe ich mir pfiffig, wie ich bin, aus meinem Handy und einem sogenannten Geek-Stick ein neues Mikro zurecht gebastelt, und mit diesem (ich gebe es zu) mehr schlecht als rechtem Ersatz habe ich nun begonnen, einen Personal Podcast aufzunehmen, in dem ich während der Reha-Zeit über die Reha-Zeit nach meiner Nierentumor-OP mit mir selber reden kann, ohne dabei noch seltsamer zu wirken, als ich das in einer Gemeinschaft, in der das Durchschnittsalter rund zwanzig Jahre höher ist als meines, ohnehin schon tue…

Links:
Der allererste Sockenpuppen-Auftritt

A dumm’s Gebabbl hadd ma schneller wie’n warm’n Leberkäs

Outtakes 2021 – 3. Quartal

© Felix Herzog

Gebabbel, Geschwätz, Geplauder, Geschmarre, Gelaber… Vorgeplänkel, Nachgeplänkel… Rasenmäher, Offenbarungen, Ohrwürmer, Geist-Musik, olfaktorische Erinnerungen, Piraten-Gesänge, Supermänner mit fliehenden Gesichtern, Dichterfürsten, Miet-Hühner und Der Mutter aller Rülpser… oder auch tatsächlich (sic!) rausgeschnittene Gesprächsteile – im Sumpf versinkt mit der Zeit so einiges.

Aber nichts geht für immer unter, denn die Sumpfgase treiben es unerbittlich irgendwann wieder an die Oberfläche!
So auch die Outtakes für das Ende dieses lausigen Sommers…

© Felix Herzog
Outtakes aus den Episoden:
© Felix Herzog

Die Natur ruft!

© Felix Herzog (20221)

Filme mit Sumpf, Filme im Sumpf, Filme, die in einem Sumpf spielen oder in denen ein Sumpf eine Rolle spielt… auch das Konzept haben wir uns auf die Fahne geschrieben, also dachten wir uns, nehmen wir unseren Einbildungsauftrag mal wieder ernst – und so kam dann die heutige Folge zu Stande.

Heute geht es um Sumpf-Monster (und ähnliche Monstrositäten.) Nachdem das Swamp Thing bereits von der Sumpfmonster-Bucket List abgehakt werden konnte, haben wir nach einem anderen Film gesucht, in dem große, mutierte Unterwasser-Monster arglose Rednecks angreifen, unter Wasser ziehen und (ihrer blutegeligen Natur entsprechend) aussaugen. Heraus kam:

Roger Corman’s “Attack of the Giant Leeches” (1959)

(public domain)

(Oder, falls Euch das besser unterhält, schaut Euch Attack of the Giant Leeches bei Mystery Science Theater 3000 an.)

Und weil wir (unserer einfältigen Natur entsprechend) dachten, das könne doch niemals einen ganzen Podcast füllen, gibt es im Anschluss der Film-Besprechung noch eine Liste an artverwandten Sumpf-, Unterwasser-, Tentakel- oder Egel-Monstern, über die wir gerne geredet hätten, wenn uns zu dem Film sonst nix eigefallen wäre.

Was wir dann ja trotzdem getan haben.

Links:
Persönliche Notizen…
Monster-Galerie:

Tod der Maus!

© Thure Röttger

Zum Jahreswechsel hatten wir schon einmal über animierte Mäuse geredet – heute tun wir das (aus Gründen) wieder…
Nach dem Disney-Film Bernard & Bianca haben wir uns diesmal einen weiteren Mäuse-Zeichentrickfilm aus (zwei Dritteln) unserer Kindheit(en) angeschaut, einen Film, der 1982 mehr Disney sein wollte als Disney selbst war:

Don Bluth’s “Mrs. Brisby & das Geheimnis von NIMH”

Was hat uns damals wie heute an dem Film begeistert? Was heute mehr als damals? Was heute deutlich weniger? Was fanden wir vielleicht schon als Kinder doof daran? Und in wie viele Richtungen können wir bei der Besprechung abschweifen und uns in welche bunten Fäden verheddern?

Links:
Danke für die Post!
Anti-Empfehlungen:

Damals TM

Zeltlager-Erinnerungen, die Zweite (Fränkische Pfadfinder-Edition)
© Felix Herzog

Zwei ältere Herren erinnern sich an ihre Kindheit im Gulag… nein, nicht ganz… anderes Lager, Zeltlager… ähem… Erinnerungen an eine Pfadfinder-Jugend in den 1980ern, auf fränkischen Zeltplätzen vom Schweinshauptener Waldrand mit Plumps-Klo, über Zelten mit Kneipp-Kur in Aub bis zum Wernecker Pfarrheim (mit Gefangenen)…

Heute haben wir einen Zeitzeugen zu Gast im Sumpf: Stefan, ein alter Freund aus Kindheits- und Pfadfinder-Tagen, mit dem wir noch mal einen zweiten Aufguss aus dem Thema “Lagerleben” aufbereiten.

Und das schmeckt wahrscheinlich immer noch besser als ein erster Aufguss Zeltlager-Tee!

Links:

Eine Sommerpausenbrottüte voller Outtakes

© Felix Herzog
Outtakes 2021 (2. Quartal)
© Felix Herzog

Auch das 2. Quartal 2021 ist jetzt abgeschlossen. Damit ist dieses Jahr auch schon wieder fast rum, und hat doch gerade eben erst angefangen.
Anderswo wird jetzt Sommer-Pause gemacht oder in ein Sommer-Loch gefallen. Man könnte auch Sommer-Reifen aufziehen, die Uhren endlich auf Sommer-Zeit umstellen, eine Sommer-Freizeit für die lieben Kleinen buchen oder die Sommer-Garderobe ausführen.

Wir dagegen schneiden die Outtakes des 2. Jahresviertels zu einem Sommer-Potpourri zusammen und hoffen, dass Ihr, liebe Hörig…ys, Euch die Sommer-Zeit nehmt, sie Euch anzuhören.

Outtakes aus:

Stimme kommt von Kuh an Wand

Fünf weltberühmte Detektive und ein unvorstellbar grausamer Pudel…
© Felix Herzog

Wir begeben uns in dieser Ausgabe wieder mal in den Sumpf des Verbrechens, um diesmal über das klassische Mörder-Dinner-Setup zu reden: eine Gruppe illustrer Gäste versammelt sich in einem geheimnisvollen Herrenhaus, und zur Abrundung einer gepflegten Abendgesellschaft wird ihnen ein grausiger Mord präsentiert.
Ein Grundmuster, das schon hunderte male von Dutzenden Kriminal-Schriftstellys inszeniert, ausgekostet und durchgenudelt wurde, im Mittelpunkt des Geschehens schon alle Sorten von Detektiven, von groß bis klein, von unbedeutend bis mega.

Auch diesmal wieder… nur, dass diesmal alles ein wenig anders ist…

Der Film, den wir uns angesehen haben (seit unserer Kindheit bereits unzählige Male), hat nicht nur einen, sondern gleich fünf Detektive – die fünf größten, weltberühmtesten Detektive, oder zumindest ihre Parodien. Dazu kommen ein blinder Butler, eine gehörlose Köchin, ein nichtexistentes Abendessen, elaborierte Fallen, mysteriöse verschwindende Räume, ein sprechender Elch und ein Gastgeber, der nicht nur Gastgeber, sondern auch… nun, wir wollen ja nicht spoilern, oder?

Eine Leiche zum Dessert (deutscher Trailer)
alias
Murder by Death (Englischer Trailer)

Wir könnten es uns nun leicht machen und einfach nur die Witze des Films nacherzählen.
Das tun wir natürlich auch, es wäre ja schade, wenn wir uns das hätten verkneifen müssen. Vor allem aber beschäftigen wir uns neben dem Humor des Films ganz stark mit den Vorlagen und Vorbildern, die Eine Leiche zum Dessert aufgreift und persifliert, und mit vielen anderen Beispielen des Krimi-Genres überhaupt.

Die Detektive (und ihre Vorbilder):
Links:

Männer, die auf Schafe starren

Geschichten aus dem Lagerleben

Irgendwo in diesem Bild ist eine Schaf-Herde versteckt…

Da hatten wir doch tatsächlich neulich mal wieder eine Folge über M*A*S*H gemacht, wer hätte das für möglich gehalten…

Man vergleiche damals & heute: Der Podcaster als junger Mensch (links)

Nachdem in der letzten Folge zusammen mit Gregor über den Ab- und Auf-Bau des 4077sten mobilen Militär-Lazarett-Lagers diskutiert wurde, haben heute Tobi und Felo ihr Lager (das heisst: die Sumpf-Außen-Aufnahme-Station) am Kölner Rheinufer in der Nachbarschaft einiger freundlicher Schafe (die in dieser Folge ganzheitlich für die Sinnlichkeit zuständig waren – vor allem für die eigene!) aufgeschlagen und sich bemüht, Erinnerungen an ihre eigenen Erfahrungen im Auf- und Abbauen von Lagern, bzw. das Bewohnen derselben zu wecken.

Heraus gekommen sind Anekdoten aus Pfadfinder-Zeltlagern, Jugengruppen-Fahrten, Hiking-Trips in Schweden, Festival-Campen in Wacken, Camping-Urlaub am Rand eines etwas anderen Festivals, und noch so einigen anderen Gelegenheiten, anhand derer wir unsere eigenen Erlebnisse auf Parallelen und Gemeinsamkeiten mit dem 4077sten abgeklopft haben.

(Spoiler: Erstaunlicherweise beschränkt sich die Gemeinsamkeit “Übermäßiger Alkoholgenuss” nicht allein auf Wacken!)

Links:
Dieser Podcast ist nur echt mit Schaf!

M*A*S*H auf Rückmarsch

© Felix Herzog

“Bug out / Feind im Anmarsch – Freund auf Rückmarsch”

Totgesagte leben länger. Ein wirklich blöder Satz. Aber anwendbar, wenn es um diesen Podcast geht, denn fast 1 Jahr, nachdem wir verkündet haben, wir würden in Zukunft keine M*A*S*H-Folgen mehr im Sumpf besprechen, lädt sich Felo den lieben Gregor in den Sumpf ein, um mit ihm eine M*A*S*H-Folge zu besprechen.

Gregor hat sich zur Besprechung die Doppelfolge gewünscht, mit der 1976 die 5. Staffel gestartet wurde, eine Folge, die einige Besonderheiten aufweist, und sich damit ganz gut eignet, den Abmarsch der Serie in die Verbannung auf der anderen Seite des Hügels in einen (zeitweisen?) Rückmarsch in den Sumpf zu verwandeln.

Ein unnötig komplizierter Satz.

Links: