Der Hardboiled Detektive ist eine bekannte Figur im Krimi-Genre… über einen ganz anderen hartgekochten Burschen geht auch in diesem Ausflug in den Sumpf des Verbrechens:
Einer der Filme, die in unserer Familie immer und immer wieder geschaut wurde, so oft, dass wir ihn alle fast auswendig mitsprechen konnten, ist Das Böse unter der Sonne, mit Sir Peter Ustinov in DER Rolle, die lange Zeit das Bild geprägt hat, unter dem der Mann mit dem Schnurrbart am bekanntesten war. Aber nicht nur die Unstinov’sche Variante an diesem Krimi ist interessant, gerade die vielen verschiedenen Versionen, vom Original-Roman über die TV-Serie mit David Suchet, bis hin zu einem BBC-Hörspiel laden zu Vergleichen ein.
Evil under the Sun – Behind the scenes
Wir haben uns also im Familien-Kreis gemeinsam aufs Sofa gesetzt, diesen herrlichen Familien-Film noch einmal angeschaut, und haben dann – wie sollte es jetzt anders sein – auch im Familienkreis darüber geredet. Neben meinem Vater, der schon öfter im Podcast zu Gast war, hat sich diesmal auch mein Bruder dazu gesellt.
Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem Bösen unter der Sonne!
Niemals erwachsen werden – das ist etwas, das wir sehr gut beherrschen. Und es ist auch etwas, das uns nahe liegt und wichtig ist…
Geht es doch in der heutigen Folge um niemand anderen als um Den Jungen, der nicht erwachsen werden wollte, um ein verspieltes, selbstsüchtiges Kind, einen märchenhaften Tunichtgut, einen dämonischen Kindes-Entführer… um die Hauptfigur aus J.M. Barries weltberühmtem Theater- und Kinderbuch-Klassiker: Peter Pan.
Wir kommen endlich mal wieder dazu, einen roten Faden weiter aufzudröseln, den wir vor langer Zeit begonnen haben, der in seinen einzelnen Etappen die folgenden Filme / Themen beinhaltete…
…und der heute endlich einen weiteren Knoten im Faden erreicht, nämlich in logischer Konsequenz den japanischen (bzw. japanisch-amerikanischen) Kaijū-Film von 1958 (oder 1962?):
Varan, das Monster aus der Urzeit / Daikaijū Baran / Varan, the Unbelievable
Varan the Unbelievable – japanese theatrical trailer
Varan the Unbelievable – US theatrical trailer
1962 lief dieser Film im Double-Feature mit First Spaceship to Venus (der amerikanisierten Version von Der Schweigende Stern) in den US-Autokinos – allerdings in einer stark geänderten Fassung als das japanische Original, das bereits 1958 fertig gestellt wurde.
Was es mit diesen zwei Fassungen auf sich hat, was Edgar Wallace und Alf mit all dem zu tun haben, wo da die Schmetterlinge ins Spiel kommen, und wohin der Schmetterlings-Effekt diesen roten Faden noch führen könnte, all das (und mehr) besprechen wir in dieser Folge.
Wie Moses im Weidenkörbchen, so kommt auch der jüngste Neuzugang im 4077sten M*A*S*H-Lazarett an:
Eines frühen Morgens werden die Sumpfbewohner unerwartet von Baby-Geschrei geweckt – ein Geschrei, an dessen anderen Ende auch tatsächliches ein waschechtes Baby dran hängt.
Wohin aber nun mit dem Baby? Eine gute Frage, der unsere müden Helden des 4077sten in ungewohnter Eintracht nachgehen – und dabei auf keine besonders erfreulichen Antworten und vor allem: keine besonders rosigen Zukunfts-Aussichten für den ungewollt-geliebten, amerikanisch-koreanischen Nachwuchs stoßen…
Ein Amerikaner reist ins besetzte Wien der Nachkriegszeit, um einen Freund zu treffen – nur um gerade noch rechtzeitig zu dessen Beerdigung anzukommen… So beginnt die Geschichte…
Aber eigentlich beginnt sie mit rhythmisch gezupften Zither-Klängen.
Der Dritte Mann
Spontan, kurzentschlossen und ziemlich unvorbereitet haben wir uns zu dieser kurzen Folge zusammen aufs Sofa gesetzt.
Wir, das sind mein Vater und ich. Vor ein paar Tagen saßen wir hier noch abends und haben im Fernsehen einen Filmklassiker gesehen, über den wir heute ein paar Töne (musikalische sowie verbale) verlieren wollen…
Heute begeben wir uns auf eine Reise, eine gefährliche Reise, eine komische Reise, eine Reise ins Abenteuer, eine Reise vorbei an verwirrenden Türhütern, hilfreichen Würmern und bedrohlichen Kobold-Riesenrobotern, eine Reise in und (hoffentlich auch wieder) heraus aus einem unendlich-stinkenden Sumpf(!)-Gewässer, eine Reise ins Erwachsenwerden und sexuelle Erwachen, eine…
Wir beschäftigen uns heute mit einem Antikriegs-Film über den Vietnam-Krieg aus dem Jahr 1987, einem Film, der schon viel zu lange darauf gewartet hat, hier in diesem Podcast Einzug zu halten, und der doch in den Sumpf gehört wie kaum ein anderer:
Good Morning, Vietnam
Good Morning, Vietnam (Trailer)
Robin Williams in einer seiner besten, aber auf jeden Fall einer seiner zu ihm selbst passendsten (zumindest nach unserer heutigen Wahrnehmung) Rollen, dem US-Army-Radio-Moderator Adrian Cronauer – nach wahren Begebenheiten (zumindest zu 45%) aus den Erlebnissen des echten Adrian Cronauer, der 1965 in Saigon stationiert war und dort als Diskjockey zu Bekannt- und Beliebtheit bei den Truppen kam, aber auch mit den irrwitzigen Situationen des Krieges… pardon, des Polizei-Einsatzes in Vietnam konfrontiert wurde.
Das aktuelle Wetter passt sehr gut zu der Episode, die uns der M*A*S*H Random Episode Generator da zu unserer heutigen Blitz-Besprechung ausgespuckt hat, denn:
Es ist kalt da draußen!
Und nicht nur da draußen, sondern auch im 4077sten, das unter heftigsten Minus-Temperaturen zu leiden scheint. Sowohl die Lagerbewohner als auch die Patienten erstarren unter den eisigen Temperaturen, was für letztere lebensbedrohender als für erstere. Und was erstere nicht davon abhält, der (vermeintlichen) Kälte noch einige besprechenswerte, komödiantische Situationen abzugewinnen.
Wir sprechen über die neunte… oder zehnte (wer weiß das schon so genau?) Episode aus der 7. Staffel:
…erzählt die Geschichte des ersten großen Flug-Wettkampfs, einem vergleichsweise friedlichen Kampf, ausgetragen von tollkühnen Flug-Pionieren aus aller Welt – nur wenige Jahre, bevor die Welt tatsächlich in ihren ersten Großen Krieg eintrat und die Luftschlachten um einiges weniger spaßig werden sollten. 1910, so berichtet uns der Film, traten sie gegeneinander an, die tollkühnen Männer aus aller Welt, um in ihren fliegenden Kisten die unglaubliche Strecke von 344 km (Luftlinie!) zurückzulegen, in einem Wettflug von London über den Ärmel-Kanal bis nach Paris!
So, das Jahr 2022 ist damit endgültig rum, das echte wie das fiktive.
Wer mag, darf es gerne behalten, ich jedenfalls bin froh, dass ich es los bin. Ich wärme mir jetzt noch schnell die Reste auf, und dann ist auch gut mit diesem üsseligen 2022. Ein Jahr, dessen finaler Höhepunkt der Tod eines bayrischen Emigranten in Rom ist. Da kann 2023 eigentlich nur… äh… na ja, wahrscheinlich auch nicht viel besser werden… aber zumindest können wir nicht zwei mal hintereinander nicht Papst sein. Warten wir’s also ab…