Linda Hamilton nackt im Schlafsack

“King Kong lebt” (1986)

© Felix Herzog

Ist es nun die Adventszeit oder Der Rote Faden, der uns zu einem Stall führt, in dem uns ein Kindlein geboren ward, oder hat es ganz andere Beweggründe, dass wir uns mit einem Film beschäftigen (müssen), den wir uns… na ja… aus Gründen ausgesucht haben… und nun… äh… tja… na ja. Jetzt müssen wir halt da durch, und bevor die Erinnerung an die Handlung oder irgendwas anderes außer der wichtigsten Sekunde des Films wieder verblassen kann, reden wir ganz schnell über:

“King Kong lebt / King Kong Lives”

Der titelgebende Hauptdarsteller hatte seit seinem ersten Film-Auftritt von 1933 noch etliche weitere Ausflüge in diverse Meister- und Mach-Werke (u.a. durfte King Kong schon 1962 gegen Godzilla kämpfen!) – wir aber haben uns (aus Gründen!) ausgerechnet die 1986er-Fortsetzung des Remakes von 1976 ausgesucht, in der Linda Hamilton und Brian Kerwin nach Mr. und Mrs. Kong die ersten Hauptnebenrollen spielen, und die auch wieder, wie bereits sein Vorgänger-Film, von Dino de Laurentiis produziert und John Guillermin regiert wurde.

Was wir uns mit dieser Wahl eingebrockt haben und was am Ende dabei herauskam, das hört Ihr in dieser Folge, in der wir mal nicht über einen Film sprechen, den wir außergewöhnlich gut oder auch nur irgendwie… außergewöhnlich finden, sondern eben nur über… na ja… halt einen Film mit Linda Hamilton nackt im Schlafsack!

Trailer “King Kong Lives” – © De Laurentiis Entertainment Group (DEG) und King Kong II Productions, Ltd.

Andere erwähnte King Kong-Filme:

Links:

Felo, Lars, Gregor
Es plauderten in weihnachtlicher Stimmung (v. o.l. n. u.r): Felo, Lars, Gregor

Der Rote Faden bisher:

  1. M*A*S*H – Der Film (Der Sumpf)
  2. F**ck the Army & Barbarella (Der Sumpf)
  3. Galaxina (Der Sumpf)
  4. Der Schweigende Stern (Data sein Hals)
  5. Varan the Unbelievable (Der Sumpf)
  6. Robot Monster (Data sein Hals)
  7. Reise zum Mittelpunkt der Erde (Data sein Hals)
  8. Dotterbart & Käpt’n Blackbeards Spuk-Kaschemme (Der Sumpf)
  9. Frankenstein & Frankensteins Braut (Data sein Hals)
  10. Guillermo del Toro’s “PINOCCHIO” (Der Sumpf)
  11. Die Abenteuer des Baron Münchhausen (Der Sumpf)

Weitere mögliche Rote Knoten:

Der (noch um einiges) wildere Westen

“Duell in Diablo” (1966)

Als wir in der letzten Folge über die Western-Komödie “Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe” redeten, erinnerte sich an Frank einen Film aus seiner Kindheit, in dem James Garner nicht in seiner üblichen leichte-Komödien-Rolle glänzte, ein Western, der ungleich härter war, und der ihm durch heftige Folter-Szenen und tolle Filmmusik seitdem in Erinnerung geblieben ist:

“Duell in Diablo” von 1966, in dem Garner einen Scout auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau spielte, der einen Kavallerie-Zug begleitet, der in der Wüste von Apachen überfallen und in einem blutigen Massaker aufgerieben wird.

Wir haben uns den Film angesehen (so lange er noch verfügbar war!) und reden über einen Film, der einigermaßen als Ausnahme-Western bezeichnet werden kann, der nur auf den ersten Blick den befürchteten gängigen schlechten Klischees entspricht, die man vielleicht erwartet haben könnte, und uns dafür einiges an Gesprächsstoff, einen wirklich bemerkenswerten, wenn auch irgendwie passend-unpassenden Soundtrack von “Nanananana… Batmaaaan!”– Komponist Neil Hefti) und in James Garner einen beeindrucken harten und zugleich verletzlichen Western-Helden bietet.

Trailer “Duell in Diablo” – (C) United Artists
Links:

Drei Sumpflinge und ein Baby

M*A*S*H, s8e15 “Yessir, that’s our Baby! / Wohin mit Baby?”

© Felix Herzog

Wie Moses im Weidenkörbchen, so kommt auch der jüngste Neuzugang im 4077sten M*A*S*H-Lazarett an:

Eines frühen Morgens werden die Sumpfbewohner unerwartet von Baby-Geschrei geweckt – ein Geschrei, an dessen anderen Ende auch tatsächliches ein waschechtes Baby dran hängt.

Wohin aber nun mit dem Baby? Eine gute Frage, der unsere müden Helden des 4077sten in ungewohnter Eintracht nachgehen – und dabei auf keine besonders erfreulichen Antworten und vor allem: keine besonders rosigen Zukunfts-Aussichten für den ungewollt-geliebten, amerikanisch-koreanischen Nachwuchs stoßen…

Links:

Aloha He, 5-Uhr-Charlie!

© Felix Herzog

M*A*S*H “5 O’Clock Charlie / Das ist 5-Uhr-Charlie

Wir reden heute aus Gründen über eine der ikonischsten Episoden der frühen M*A*S*H-Zeit, nämlich über die 2. Folge der 2. Staffel:

“Das ist 5-Uhr-Charlie”

Immer am Start, wenn das 4077ste angeflogen wird:
Gregor und Felo

Im Gedächtnis geblieben ist uns die Folge weniger für ihre Anti-Kriegs-Botschaft, sondern vor allem für ihren Humor und ihre bemerkenswert skurrile Figur, den einsamen koreanischen Flieger, der wochenlang in einem altersschwachen Flugzeug das 4077ste heimsucht und (zum Gaudium der Lager-Bewohner) versucht, ein nahegelegenes Munitions-Depot zu bombardieren – wenn auch bislang vergebens.

Und das scheint nicht nur uns so zu gehen, denn scheinbar ist 5-Uhr-Charlie eine Folge, die den meisten Fans ins Gedächtnis kommt, wenn sie über bemerkenswerte und kultige Momente der Serie reden.

Warum das so ist, und ob wir uns vielleicht aus ganz unterschiedlichen Gründen so sehr an 5-Uhr-Charlie erinnern, darüber unterhalten sich Gregor und Felo heute in dieser spontan entstandenen Aufnahme.

Links:

We all live in a pink submarine

“Operation Petticoat” (1959)

© Felix Herzog

Wer sich noch an die M*A*S*H-Ausstrahlung auf Kabel 1 erinnert, wird auch noch mit möglicherweise einigem Grausen an den Begriff Military Comedy denken.
Denn unter diesem unsäglichen Schlagwort stellte der Privatsender in den Neunzigern die Serie ins Programm, zusammen mit einer anderen Serie (zu der das unsägliche Schlagwort in seiner ganzen Unsäglichkeit schon besser passte.)

Damit wir dabei nun nicht ewig nur an M*A*S*H und einen Käfig voller Helden denken müssen, wollen wir im Sumpf noch ein paar weitere Beispiele an Military Comedy unter die Lupe nehmen, um diesen verunglimpften Ausdruck vielleicht wieder etwas zurück zu verglimpfen.

Den Anfang mir mit Blake Edwards’ 2.-Weltkriegs-Komödie “Unternehmen Petticoat (Operation Petticoat)” aus dem Jahr 1959, das zwar nicht in einem Armee-Lazarett auf dem Festland spielt, sondern in einem Marine-U-Boot im Pazifik, das aber ansonsten einige Gemeinsamkeiten mit M*A*S*H aufweisen kann…

…und auch ein paar große Unterschiede.

Operation Petticoat (US-Trailer)

Links:

Hier arbeiten Frauen und Männer zusammen!

Und weil wir uns gerade so schön damit beschäftigt haben, kommt noch eine kurze Abschweifung dazu – ein paar weitere (echte und fiktive) U-Boote:

Der Große Schlumpfeis-Report

(Eine Nebenschlümpflichkeit)

(C) Felix Herzog

Herzlich willkommen im Schlumpf!
Heute schlumpfen wir endlich wahr, was wir schon so lange angeschlumpft haben und schlumpfen über die eine alles entschlumpfende Frage, die Frage, die Schlumpfheit schon seit ewigen Urschlümpfen beschlumpfigt:

Wird Schlumpfeis aus Schlümpfen geschlumpft?

Schlumpfeis – eine schlumpfige Schlumpfikatesse! (C) Felix Herzog

Dazu haben wir im letzten Jahr in akribiger Kleinstschlumpfe zahllose Eisdielen und Eiswagen beschlumpft, um im Selbstverschlumpf heraus zu schlumpfen, was sich Farbe, Geschmack und Konsistenz eines durchschnittlichen Schlumpfeises verbirgt: Schlumpfblut, Schlumpffleisch, Schlumpfhaut-Pigmente, Schlumpf-am-Stück oder doch nur schnöder synthetischer Schlumpfstoff?

Nicht unerschlumpft soll dabei die Hilfe schlumpfreicher Helfer aus der Hörerschaft, sowie Anverschlumpfte und Kollegenschlümpfe bleiben, ohne die dieser Feldtest nie die Schlumpfigkeit erreicht hätte, die ihn im Sinne der Wissenschlumpf so schlumpfvoll macht.
(Danke an: Beate, Jürgen, Lars, Michelle, Lena, Mark-Steffen, Markus, Karin, Tobias, Tobi, Miranda, Damien, Lukas, Jurek, Katja, Till, Annika)

Außerdem reden Schlumpf (aka Felo) und Schlumpf (aka Thure) auch noch ein wenig über… na ja, über Schlümpfe. Schlumpfige Historie, Schlümpfe im Bürgerkrieg, Rassismus und Sexismus unter Schlümpfen, das Schlumpfine-Prinzip, schlumpfige Verschwörungs-Theorien…

Bonus:

Ein Nachtrag zu unserer letzten Folge: bei einem Besuch in Lüdenscheid (vielen auch als das Schlumpfhausen Deutschlands im Sauerland bekannt) hat uns Sebastian einen seiner Träume erzählt (in einer der Pausen, in denen wir uns nicht mit ihm zusammen für Die Rückspultaste über den Mond unterhalten haben.) Viel Spaß mit den…

Lüdenscheider Träumen!

Aus der Folge verlinkt:

Kapitelmarken

  • 0:00:00 Vorgeplänkel, Intro & Begrüßung
  • 0:02:30 Thema: Schlümpfe
  • 1:46:59 Der Große Schlumpfeis-Feldtest
  • 2:36:33 Resümee und Auswertung
  • 2:40:12 Lüdenscheider Träume
  • 2:57:18 Outro

Wurmscheisse hat nur eine Farbe

Folgen-Besprechung zu M*A*S*H-Episode “Blut hat nur eine Farbe / Dear Dad 3”

(c) Thure Röttger

Es ist wieder so weit: die Sonne scheint, die Vögel singen, die Kaninchen karnickeln und der Park lockt uns zu einem Outdoor-Podcast an unserem alten Stammplätzchen.

Tobi vermutet zwar, so früh im Cast wären wir noch nie abgeschweift, nichtsdestotrotz findet der Autor dieser Shownotes: wir haben uns mannhaft dem Inhalt der Folge gestellt, haben uns mit Rassismus und People of Color in der US-Army beschäftigt, mit Rudyard Kipplings Gedicht “Gunga Din”, den Muppets und Super8-Filmen, und sind dabei eigentlich nur am Anfang der Folge in andere Gefilde abgeschweift – und ganz besonders exzessiv am Ende… und mittendrin natürlich auch mehrmals. Aber zwischen und vor und nach den Abschweifungen waren wir enorm strukturiert! Ganz ehrlich. Gar nicht gelogen. Kaninchen. Total stringent. Wie riecht eigentlich Wurm-Scheisse?

Vergleicht Eure Notizen! (So gewissenhaft bereiten sich Podcaster auf ihre Sendung vor.)

Aus dem Cast verlinkt:

M*A*S*H ist überall – auch in der Serenissima

Außerdem: In einem historischen Moment hat sich der Sumpf dazu hinreißen lassen, zum ersten mal eine Wertung zu vergeben! Wenn Ihr also wissen wollt, wie wir die Folge “Blut hat nur eine Farbe” bewertet haben… na ja, Ihr wisst ja schon…

Podcaster in quasi-göttlicher, also natürlicher Stellung: Tobi imitiert den Trapper-Jesus

Ebenso historisch: die Demokratie hat gesiegt (auch wenn einer der Podcaster neulich zu blöd zum Wählen war), das Imperium wurde mit 3 “Aye’s” gegen 0 “Nay’s” abgeschafft. Es lebe Die Sockenpuppen-Republik!

Gepluggte Podcasts:

Kapitelmarken:

  • 0:00:00 Intro, Begrüßung, Vorgeplänkel
  • 0:10:10 Folgen-Besprechung “Blut hat nur eine Farbe”
  • 1:49:00 Feedback & Nachgeplänkel